DialerLexikon Telekommunikation und Technik |
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DialerDialer (aus dem Englischen: to dial = wählen) sind Einwahlprogramme, die ursprünglich die bequeme Bezahlung von Dienstleistungen im Internet ermöglichen sollten. Dialer sind in Verruf geraten, weil Betreiber unseriöser Webseiten ohne Einverständnis der Kunden kostenintensive Einwahlprogramme starten und der Kunde dann zu dem teuren Preis sich ins Internet einwählt. Diese Dialer verbleiben oft auf dem Rechner und wählen sich unerkannt bei jedem Zugriff aufs Internet statt des ursprünglichen Anbieters ein. DSL-Dialer: Als DSL-Dialer bezeichnet auch das Voicecall-Verfahren. Das ist ein Abrechnungssystem bei dem der Nutzer per Telefon eine Mehrwertnummer anrufen muss. So lange die Verbindung gehalten wird, können die kostenpflichtigen Inhalte abgerufen werden. Diese Möglichkeit der Abrechnung besteht auch wenn neben dem DSL-Zugang eine zusätzliche ISDN-/Analogleitung besteht. Der Dialer kann über die ISDN/Analogleitung abrechnen, während über die DSL-Verbindung die Inhalte abgerufen werden. DSL-Dialer, also kostenpflichtige Wählprogramme, die sich nur über eine reine DSL-Verbindung einwählen, gibt es nicht. Handy-Dialer: Unter Handy-Dialern versteht man Schadprogramme, die das Handy zur selbstständigen Einwahl über hochtarifierte Nummern oder Premium-SMS-Nummern veranlassen. Hanseaten-Dialer: Hanseaten-Dialer werden umgangssprachlich Dialer genannt, die sich nicht wie andere über Mehrwertdienstnummern, sondern über Ortsvorwahlen einwählen. Hierbei sollen nicht Einnahmen über Verbindungs- oder Mehrwertdienstgebühren erzielt werden, sondern der Kunde wird über seine Anschlussnummer ausspioniert. Darüber wird die Adresse herausgefunden, an die Rechnungen für Dienstleistungen versendet werden. Erstmals wurden Hanseaten-Dialer in Verbindung mit der Firma Hanseatische Abrechnungssysteme GmbH (HAS) bekannt. Zurück zu `D` |
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