SelbstentladungLexikon Telekommunikation und Technik |
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SelbstentladungDie Selbstentladung gibt an, in welchem Maße sich ein Akku im Laufe der Zeit von selbst entlädt, das heißt, wieviel der beim Aufladen gespeicherten Ladungsmange (Kapazität) genutzt werden kann, nachdem der Akku vom Ladegerät getrennt wird. Die Ursachen für die Selbstentladung von Akkus sind Nebenreaktionen durch Verunreinigungen oder interne Kurzschlüsse. Nebenreaktionen finden in den Elektroden statt und führen dazu, dass das elektrochemisch aktive Material verbraucht wird und nicht mehr für eine Entladereaktion genutzt werden kann. Interne Kurzschlüsse treten auf, wenn bei mangelhafter Separation die elektrochemisch aktiven Materialien in Anode und Kathode durch elektrischen Kontakt direkt miteinander reagieren können. Die Selbstentladung ist stark temperaturabhängig, ihre Geschwindigkeit steigt mit höherer Temperatur. Die Geschwindigkeit der Selbstentladung ist normalerweise im vollständig geladenen Zustand am höchsten und nimmt mit zunehmender Zeit ab. Sie ist sowohl vom elektrochemischen System als auch von der Bauart/Ausführung des Akkumulators abhängig. Akkus für Handys sollten eine möglichst hohe Standby-Zeit, also eine geringe Selbstentladung, aufweisen. Zurück zu `S` |
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