HotspotLexikon Telekommunikation und Technik |
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HotspotEin Hotspot (zu deutsch heißer Punkt), ist ein öffentlicher, per Funknetzwerk (Wireless LAN) zur Verfügung gestellter Zugangspunkt, (Accesspoint) zum Internet. Hierbei handelt es sich um einen räumlich begrenzten Funkbereich mit unterschiedlichen Größenordnungen (übliche Reichweite bis zu 300m). Solche Hotspots sind häufig in Hotels, Flughäfen, Messehallen, Bahnhöfen, (Internet-)Cafès, Universitäten und Fachhochschulen, in Krankenhäusern oder Kongresszentren eingerichtet. Manche Hotspots sind kostenlos, andere muss man bezahlen. Die Suche nach einem der öffentlichen WLAN-Zugangspunkte gestaltet sich unterwegs teilweise recht schwierig. Deshalb ist es sinnvoll, bereits vor Reiseantritt sich im Internet zu erkundigen. Spezielle Hotspot-Suchmaschinen (T-Mobile, Wifi-Alliance) bieten die Möglichkeit sich über Zugänge an bestimmten Orten zu informieren. Auf Reisen kann man mit Hilfe eines so genannten „WLAN-Scanner“ (beispielsweise Netstumbler) nach einem Hotspot suchen. Mit diesem Programm findet Ihr Laptop die in der näheren Umgebung verfügbaren Funknetzwerke. Sofern das W-Lan unverschlüsselt arbeitet, kann man die Verbindung herstellen. Hotspots, die unverschlüsselt funken und zum kostenlosen Surfen einladen müssen, aus Sicherheitsgründen, sofern die Identität des Betreibers nicht bekannt ist, unbedingt geprüft werden. Hierbei besteht die Gefahr, dass durch Online-Betrüger übermittelte Daten mitgeschnitten, sensible Informationen, wie die Zugangsdaten zu Ihrem E-Mail-Konto abgefangen oder über das Internet geführte Telefonate mitgehört werden. Bei krimineller Nutzung nennt man solche WLAN-Access-Points „Honeypots“ (zu Deutsch: Honigtöpfe oder Honigfallen). Andererseits kann es sich bei einem offenen WLAN auch um ein schlecht gesichertes Firmen- oder Privat-Funknetzwerk handeln, das ohne Wissen des Besitzers jedem w-lan-fähigen Gerät die Möglichkeit bietet, darauf zuzugreifen. Verwendet man ein solches offenes Funknetzwerk ohne Einwilligung des Besitzers, kann man sich sogar strafbar machen. Zu einem Hotspot kann man die Verbindung sehr einfach herstellen. Das W-LAN-fähige Gerät muss dafür lediglich die automatische Zuweisung von IP-Adressen erlauben. Bei Windows XP stellt man dies unter Netzwerkverbindung, Drahtlose Verbindung, Eigenschaften bei Internetprotokoll (TCP/IP) ein. Da Hotspots in der Regel unverschlüsselt arbeiten, benötigt man keine weiteren Eingaben. Wählt man sich in einen Hotspot ein, der kostenpflichtig ist, erreicht man bei der ersten Eingabe einer Internet-Adresse häufig nicht die gewünschten Webseite, sondern landet auf der Anmeldeseite des Betreibers. Dort muss man beispielsweise per Kreditkarte oder über die Handynummer „Online-Zeit“ einkaufen. Beim Bezahlen der Hotspot-Nutzung per Kreditkarte sollten die Daten unbedingt verschlüsselt übertragen werden! Ein weiteres Verfahren zum Bezahlen sind Gutscheine (Voucher), die man vorab beim Betreiber erwerben kann. Darauf befindet sich ein Code, der auf der Anmeldeseite eingegeben wird. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass man keine persönlichen Daten (Kreditkartennummer) eingeben muss. Da in einem Hotspot üblicherweise keine Sicherheitsmechanismen (wie sie im W-LAN am Wohnort aktiviert sein sollten!) vorhanden sind, muss der Rechner vor Angreifern und Schädlingen wie Viren, Würmern und Trojanern unbedingt geschützt werden, zum Beispiel mit der Windows-Firewall oder dem Einsatz eines Antivirus-Programms. Beim Zugriff auf das heimische Netzwerk von unterwegs ist die Einrichtung eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN) empfehlenswert. Zurück zu `H` |
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