ZelleLexikon Telekommunikation und Technik |
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ZelleZellen sind im Mobilfunkbereich die kleinsten Einheiten der Mobilfunknetze. Mobilfunknetze sind in einer Zellenstruktur aufgebaut. Eine Zelle (Funkzelle) ist der Bereich, den eine Basisstation (Sendemast) eines Mobilfunknetzes abdeckt. Die Basisstationen bilden ein flächendeckendes Netz, wobei sich die Zellen der einzelnen Sendemasten untereinander überlappen. In den Überlappungsbereichen suchen Mobilfunkgeräte selbstständig und vom Benutzer unbemerkt die Zelle mit dem stärksten Signal aus. Der Wechsel von einer Zelle zur nächststärkeren wird als Handover bezeichnet. Die Größe einer Zelle entscheidet darüber, wie viele Teilnehmer gleichzeitig Informationen übertragen können. Verläßt ein mobiler Teilnehmer seine Funkzelle, wird die Verbindung automatisch vom Netz an die Nachbarzelle übergeben. Befindet sich ein betriebsbereites Handy in einer Funkzelle, lässt sich dessen Position feststellen, ohne dass der Benutzer es bemerkt. An das Handy wird eine heimliche Aufforderung zur Identifizierung (stealthy ping) gesendet, die das Handy über die nächstgelegene Basisstation beantwortet und dann darüber geortet werden kann. Der Vorteil eines zellularen Netzes gegenüber einem Netz mit nur einem Sender liegt in einem geringeren Energieverbrauch, weil die Sendeleistung nur den Rand der Zelle ausreichend versorgen muss. Je dichter das Netz von Basisstationen ist, desto geringer ist der Energieverbrauch des Netzes. Zurück zu `Z` |
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