B-NetzLexikon Telekommunikation und Technik |
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B-NetzDas so genannte "B-Netz" im Mobilfunkbereich wurde 1972 von der Deutschen Bundespost eingeführt, obwohl die seinerzeitige Behörde noch bis zum Jahre 1977 das A-Netz in Betrieb hatte. Im Gegensatz zum A-Netz hatte das B-Netz den Vorteil, dass der Nutzer auf ..."das Fräulein vom Amt"... verzichten konnte, weil die Gespräche automatisch vermittelt wurden. Das B-Netz, das von 1972 bis 1994 betrieben wurde, war wie das A-Netz auch im 150 MHz-Frequenzbereich angesiedelt. Der große Nachteil des B-Netzes war, dass Deutschland mangels Funkmasten und Sendestationen noch nicht flächendeckend versorgt werden konnte und der Anrufer zumindest den Aufenthaltsort seines Gesprächsempfängers kennen musste. Wie auch beim A-Netz wurde das Gespräch unterbrochen, wenn der Nutzer den Funkbereich einer Funk/Senderegion verließ. Das B-Netz besaß deutschlandweit insgesamt 158 verschiedene Funkbereiche, die jeweils eine eigene Vorwahlnummer besaßen. Das B-Netz verfügte bei Einführung über 37 Kanäle, die 1980 um 75 Kanäle durch den Ausbau zum B1-Netz und B2-Netz erweitert wurden. Im B-Netz gab es zunächst etwa 16.000 Teilnehmer, die nach der Erweiterung des Netzes einen Spitzenwert von gut 27.000 Teilnehmern einnahm. Mit dem B-Netz war auch erstmalig das so genannte Roaming in den Nachbarländern Österreich, den Niederlanden und Luxemburg möglich. (Handy-Nutzer, die sich über die heutigen Mobilfunkpreise beklagen sei gesagt, dass die monatlichen Grundgebühren zu Anfang gut 270 DM und später 120,00 DM -heute etwa 138 bzw. 61,30 Euro- betrugen. Ein Autotelefon kostete die Kleinigkeit von 12.000 DM -gut 6.135,00 Euro). Betreiber des B-Netzes war die Deutsche Bundespost; der Betrieb wurde 1994 endgültig eingestellt (seit 1984 hatte die Deutsche Bundespost das so genannte C-Netz in Betrieb genommen). Zurück zu `B` |
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