Happy Patchday – Microsoft dichtet 26 Sicherheitslücken ab

Bild: MicrosoftJeden Monat schließt das Unternehmen aus Redmond Sicherheitslücken. Dieses mal sind es 13 Sicherheitsupdates, die alles in allem 26 Sicherheitslücken in Mircosoft-Produkten abdichten. Unter ihnen finden sich 9 Lücken, die als kritisch eingestuft wurden. Darunter fallen Anfälligkeiten im MB-Client (MS10-006), im Windows Shell Handler (MS10-007), im Microsoft Data Analyzer ActiveX Control (MS10-008), in Windows TCP/IP (MS10-009) und in DirectShow (MS10-013) ein. Von diesen Lücken sind die Betriebssysteme Windows 2000, XP, 2003, Vista, Server 2008, Windows 7 und Server 2008 R2 betroffen.
Neben diesen Codelücken wurde jeweils eine in Microsoft Paint (MS10-005), Windows Server 2008 Hyper-V (MS10-010), im Windows-Client/Server-Runtime-Subsystem (MS10-011), im SMB-Server (MS10-012) und im Authentifizierungsdienst Kerberos (MS10-014) geschlossen. Die Sicherheitslücke, die sicher am längsten auf einen Patch warten durfte, wird nun durch das Update MS10-15 geschlossen. Ganze 17 Jahre hat es gedauert, bis Microsoft die Lücke in den 32-Bit-Versionen von Windows geschlossen hat.
Zudem fielen Patches für Microsoft Office an. Der unter der Nummer MS10-003 laufende Patch dichtet ein Loch in Office XP SP3 und Office 2004 für den Mac ab. Der nachfolgende Patch MS10-004 berichtigt einen Fehler in PowerPoint 2002 SP3, 2003 SP3 und in Office 2004 für den Mac.
Updates für Windows Mail und Workarounds
Microsoft stellt zudem ein Update für das Windows-Tool zum entfernen bösartiger Software bereit. Das Programm soll nun den Wurm Win32/Pushbot identifizieren können. Auch die Junk-Filter von Windows Mail und Outlook wurden aktualisiert. Für seit einiger Zeit bekannte Lücken in den Protokollen Transport Layer Security (TLS) und Secure Socket Layer (SSL) steht nun ein Workaround im Security Advisory bereit.
Die Updates finden ihren Weg auf das Betriebssystem über die automatischen Updates bzw. können Anwender sie über die Webseite von Microsoft herunterladen. Windows-Kunden sollten die Sicherheitslücken schnellstmöglich durch die Updates schließen.











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