Pause nutzen, um mit Handy zu lernen
Im fernen Japan gilt das Handy sehr oft als Statussymbol und deshalb kommen aus diesem Land sehr oft innovative Geräte und Anwendungsmöglichkeiten, die von den westlichen Industrieländern immer wieder gerne kopiert werden. So bietet beispielsweise die "Cyber University" ihren Studenten die Möglichkeit, den Vorlesungen über das Mobilfunktelefon zu folgen. Viele Japaner nutzen auch die morgendliche U-Bahn-Zeit ihrer Berufswege, um Krimi-Fortsetzungen am Handy zu lesen.
Nun hat auch in Deutschland die FernUni Hagen ein Projekt mit der Bezeichnung "Mobile-Learning prozessorientiertes Informieren und Lernen in wechselnden Arbeitsumgebungen" auf den Weg gebracht. In diesem Projekt geht es darum zu erproben, wie sich mobile Endgeräte wie Handys, Smartphones, PDAs, Net- oder Notebooks in elektronisch unterstütze Lernprozesse einsetzen lassen.
Das am 5. Oktober online gegangene Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt 350.000 Euro gefördert. Als "Verbund-Projekt" will das Ministerium für die Dauer von drei Jahren insgesamt eine Million Euro bereitstellen. Angeschlossen sind unter anderem Unternehmen wie die Daimler AG, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, das Handylearn Projects H2H e.K oder die helpmaster.de GmbH.











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