Trotz sinkender Erlöse bei AT&T boomt das Apple iPhone

Bild: T-MobileDer große amerikanische Telekommunikationskonzern AT&T meldete im dritten Quartal 2009 einen leichten Umsatz- und Gewinnrückgang um 1,6 Prozent auf 30,9 Milliarden Dollar. Auch der Nettogewinn ging auf 3,2 Milliarden Dollar bzw. 0,54 Dollar pro Aktie an der New Yorker Börse zurück. Im Vorjahr konnte noch ein Nettogewinn von 3,23 Milliarden erzielt werden. Besonders das klassische Festnetzgeschäft litt unter der sinkenden Nachfrage, konnte jedoch vom starken Mobilfunkgeschäft teilweise aufgefangen werden.
In den letzten drei Monaten konnte der Telekomkonzern zwei Millionen neue Mobilfunk-Kunden verzeichnen. Die Einnahmen in der gewinnbringenden Sparte Mobilfunk stiegen um 8,2 Prozent auf 13,65 Milliarden Dollar. Somit ist AT&T der zweitgrößte Anbieter mit insgesamt 81,6 Millionen Mobilfunk-Kunden auf dem US-Mobilfunkmarkt. Auch die Kündigungen von Handy-Verträgen sind in den letzten Monaten zurück gegangen. Die Nachfrage nach dem von AT&T exklusiv vermarkteten iPhone von Apple war in diesem Quartal mit 3,2 Millionen verkauften Geräten so stark wie noch nie, so AT&T.
Unternehmenschef Randall Stephenson äußerte sich wie folgt: "Wir hatten ein großartiges Quartal im Mobilfunk". Auch die mobilen Datenumsätze sind um ein Drittel gestiegen. Das klassische Festnetzgeschäft verzeichnet hingegen einen Rückgang im Umsatz und Gewinn. Um dies auszugleichen wurde ein striktes Sparprogramm eingeführt. AT&T hofft mit seinem Triple-Play-Angebot U-Verse auf weitere Absätze. Bereits in diesem Quartal verkaufte der Konzern rund 250 000 neue Breitbandanschlüsse. Das entsprechende Internet-Fernsehangebot von AT&T konnte ca. 240 000 Kunden aufweisen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte aufgrund der Glasfaseranschlüsse der Umsatz je Haushalt um 2,5 Prozent ausgebaut werden. Das Unternehmen hatt vor Kurzem erst sein eigenes IPTV-Angebot gestartet und erhofft sich durch diesen Schritt mehr Kunden für sich zu gewinnen.
Auch das Geschäft mit Netzwerk-Lösungen für Geschäftskunden konnte im abgelaufenem Quartal erweitert werden. Trotz alledem verzeichnete das amerikanische Unternehmen sinkende Erlöse. Der nordamerikanische Konzern American Telephone and Telegraph Corporation (AT&T) wurde für den Betrieb des ersten Fernsprechnetzes des Landes im Jahre 1885 gegründet und hat seinen derzeitigen Unternehmenssitz im Bundesstaat Texas. Wegen seiner langjährigen Monopolstellung in den USA sowie in Kanada war AT&T die größte Telefongesellschaft der Welt und der weltgrößte Kabelfernsehbetreiber. Im Juni 2007 übernahm AT&T die US-Mobilfunkfirma Dobson Communications Corporation für 2,8 Milliarden Dollar. Dopson besitzt in 17 amerikanischen Bundesstaaten ein eigenes Mobilfunknetz.











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