Mobilfunk-Discounter Fonic strafft Preise für mobiles Internet

Bild: FonicMobilfunk-Discounter und o2-Tochter-Unternehmen Fonic strafft ab dem 25. März seine Preise für die mobile Internet-Nutzung via Netbook oder Notebook. Getreu dem Vorbild des Mutterkonzerns führt Fonic einen Kosten-Airbag ein. Im Gegensatz zum blauen Mobilfunker deckelt die Kostenbremse jedoch nicht gebühren für Gespräche und SMS sondern für mobile Internet-Verbindungen. Der Kosten-Airbag wird sich auf 25 Euro pro Monat belaufen und gilt sowohl für Bestandskunden, als auch Neukunden, die den Prepaid-Tarif buchen wollen. Die Kollegen von teltarif.de waren direkt vor Ort auf einer Pressekonferenz von Fonic und wo sie folgendes Statement des Geschäftsführers Thomas Heise festhielten: "Topthema 2010 ist das mobile Internet. Wir wollen etwas Neues im Markt machen."
Statt Kosten-Airbag wird das neue System Fonic-Kostenschutz genannt: Das System erkennt – auf Kalendermonats-Basis und in Bezug auf die Buchung der Fonic Tages-Flatrate zu 2,50 Euro -, wie oft der Kunde den Tarif pro Monat bucht. Ab Erreichens eines Rechnungsbetrags von 25 Euro (entspricht also 10 Day-Flat-Surftagen) fallen keine weiteren Kosten mehr an, heißt es in der aktuellen Meldung.
Flexibilität: Fonic-Tarif für Gelegenheits- und Normal-Nutzer
Mit Fonic ist nur eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 3,6 MBit/s im o2-Netz möglich – während Kunden beim Mutterkonzern o2 in den Genuss von bis zu 7,2 MBit/s via UMTS oder HSPA kommen können. Der Fonic-Surf-Stick inklusive einer freien Surf-Tags wird für 39,95 Euro erhältlich sein. Zuvor kostete der UMTS-Stick noch einmalige 59,95 Euro inklusive einer fünf-Tagesflatrate. Die Drosselung der Bandbreite auf GPRS-Niveau erfolgt bei 500 MB pro Tag beziehungsweise wie bei anderen Anbietern ab 5 GB pro Monat.
Der Fonic-Tarif ist etwas für Gelegenheits- und Normal-Nutzer, die nur an wenigen Tagen im Monat mit ihren Netbook oder Notebook über das Mobilfunk-Netz von o2 im Internet surfen und flexibel sein möchten. Wer allerdings häufig ins Internet oder größere Datenmengen aus dem Internet herunterlädt, wie Video- oder große Bild-Dateien, ist weniger gut mit dem Fonic-Tarif beraten – hier bietet es sich eher an eine Monats-Flatrate zu buchen. Diese muss nicht immer mit einem 24-monatigen Vertrag verbunden sein, sondern kann idealerweise eine einmonatige Kündigungsfrist beinhalten. Die günstigste Flatrate im Netz von o2 erhält der Kunde derzeit bei Tchibo mit der Flat XL.











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