dsltarife.net - Mobilfunk-InfosInformationen zu Mobilfunk |
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Mobilfunk-InfosSchenkt man den Wikipedia - Einträgen Glauben, so begann die Entwicklung des Mobilfunks im Jahre 1926 mit einem Telefondienst der Deutschen Reichsbahn und Reichspost. Bereits 1918 waren von der Deutschen Reichsbahn im Raum Berlin Versuche mit Funktelefonen durchgeführt worden, bis dann die Passagiere der 1. Klasse auf der Zugstrecke Hamburg - Berlin in den Genuss des mobilen Telefonierens kamen.
1972 wurde das sogenannte "B-Netz" eingeführt. Wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum A-Netz war die Tatsache, dass hier "das Fräulein vom Amt" nicht mehr notwendig war. Und doch war das B-Netz im Vergleich zu den heutigen D und E-Netzen nichts anderes als ein großes Tuch mit noch größeren (Funk)-Löchern. Während der Fahrt wurde das Gespräch beim Wechsel zu einem neuen Sendemast unterbrochen und musste neu hergestellt werden. Außerdem musste der Anrufende den Aufenthaltsort seines mobilen Gesprächspartners kennen, weil jedes der insgesamt 158 Funkbereiche eine eigene Vorwahlnummer besaß. Laut Wikipedia-Eintrag gab es im B-Netz eine registrierte Höchstzahl von etwa 27.000 Teilnehmern. Das B-Netz war bis zum Jahre 1994 in Betrieb. Mit dem 1985 eingeführten "C-Netz" hatte man das Problem mit den verschiedenen Vorwahlnummern gelöst und somit waren dann auch die Teilnehmer unter einer einzigen Vorwahl in ganz Deutschland erreichbar. Das C-Netz sendete auf der Frequenz 450-465 MHz und überzog Deutschland mit einem mehr oder weniger dichten Funkzellen, die ein Gespräch beim Wechsel der Zellen nicht abbrechen ließ (so wenigstens die Theorie). Neu war auch die Möglichkeit, Faxe und Daten mit einer Maximalgeschwindigkeit von 14 KBit/s zu senden und zu empfangen. 1989 gab es für das C-Netz dann die ersten "Handapparate", die wegen ihrer Größe, Farbe und Form im Volksmud "Briketts" genannt wurden. Dies war dann auch die Geburtsstunde der deutschen Handys. Wenn man auch von der Schreib- und Sprachweise meinen sollte, "Handy" sei ein dem Englischen, so ist es doch eine rein deutsche Wortkreation. In der Ursprungssprache existiert es bis heute ausschließlich als Eigenschaftswort in der Bedeutung "handlich". Daraus leitete dann ein Anonymus die deutsche Bezeichnung "Handy" ab - eben weil das Ding so handlich ist. Die im englischsprachigen Raum gebräuchliche Bezeichnung für den selben Gegenstand wäre mobile phone, zu deutsch Mobiltelefon. Aber, obwohl die "Handapparate" 1989 noch sehr klobig und mit 12.000 DM nicht gerade billig waren, so galten sie doch schon als "Handy". Das C-Netz war bis Ende 2000 in Betrieb und hatte eine Teilnehmerzahl von etwa 750.000 Geräten. In Deutschland startete GSM 1992 mit dem D-Netz. Mit dem D-Netz gab es zum ersten Mal im deutschen Telekommunikationsmarkt Konkurrenz, da zwei Anbieter - die Deutsche Telekom und Mannesmann-mobil zeitgleich mit zwei parallelen Netzen, D1 und D2 in Betrieb gingen. Nach einer etwa 1-jährigen Versuchsphase starte der Betrieb Mitte 1992. In Österreich startete die GSM-Technik im Dezember 1993 unter der Bezeichnung "E-Netz". Durch die Einführung flächendeckender digitaler Mobilfunknetze D-Netz konnte die benötigte Batterieleistung der Mobiltelefone und damit auch deren Gehäusegröße erneut vermindert werden. Anfangs waren die Netzkapazitäten für jeweils 4 Millionen Teilnehmer geplant, nach mehrfachem Ausbau der Kapazitäten sind inzwischen erheblich mehr Teilnehmer in den beiden D-Netzen. 1994 wurde die Lizenz für ein weiteres Netz in Deutschland erteilt, dessen Technik auf dem GSM-Standard basierte, allerdings im Frequenzbereich 1800 Mhz arbeitete. Ende 1998 schließlich ging der vierte Deutsche Mobilfunkanbieter,VIAG Interkom (inzwischen O2), mit dem E2-Netz an den Start. Im Dezember 2001 starte mit Quam der fünfte Anbieter, doch Quam scheiterte nach kurzer Zeit. 1992 wurde das erste GSM-fähige Mobilgerät von Motorola vorgestellt. Das eingeschaltet Handy loggt sich in bestimmten Zeitabständen in die gerade aktuelle Zelle ein (Zeitmultiplex- Verfahren - Time Division Multiple Access). Jedes Handy hat für seine Datenübertragung nur einen kurzen Zeitschlitz zu Verfügung. Die Firma Ericsson hat ebenfalls 1992 ihr erstes GSM-Handy auf den Markt gebracht. Es wog 353 Gramm und verfügte über ein "standby" von rund 10 Stunden. Die Firma Nokia erfand das PT11, welches das erste E-Netz Telefon war. 1995 bestand das erste Mal die Möglichkeit eine SMS zu verschicken. 1996 trat durch die Firma Nokia erstmals das Design eines Mobiltelefons in den Vordergrund. Mit dem Nokia Communicator, einem sogenannten Smartphone, konnte man im Internet surfen. Die anderen Hersteller zogen erst ab dem Jahr 2000 mit vergleichbaren Modellen nach. Das erste Dualband-Handy war das Motorola Traveller, mit dem der Teilnehmer
sowohl im E- als auch im D- Netz telefonieren konnte.
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