NetCologne versus Unitymedia: Kampf um das bessere Breitband-Angebot

Bild: NetCologne und UnitymediaDer Kabel-Anbieter Unitymedia konnte seinen Konkurrenten NetCologne durch seine neue 120-MBit/s-Flatrate ausspielen, doch im nächsten Jahr will NetCologne gleich mit 1 GBit/s durchstarten, wie teltarif.de berichtet. Damit schreitet der Kabelnetzbetreiber im Breitband-Ausbau voran.
Den genauen Termin und die Preise will NetCologne im ersten Quartal 2010 bekannt geben. Der Preis soll sich allerdings an den des bereits bestehenden 120-MBit/s-Anschluss anlehnen. So sollen unterschiedlichen Übertragungsgeschwindigkeiten ab 50 MBit/s vom Kunden wählbar sein. Dabei wird in 50-MBit-Schritten bis zu 1 GBit/s gestaffelt.
Bei Unitymedia kostet der Zugang zum Internet via TV-Kabel 80 Euro pro Monat und beinhaltet eine Internet- und Festnetz-Flatrate mit den Tarifen Double-Play-120000 und Triple-Play-120000. Für 34,90 Euro pro Monat erhält der Kunden bei NetCologne dagegen die City Surf-Flatrate 100M, die eine Internet- und Festnetz-Flatrate beinhaltet sowie über einen Geschwindigkeit im Downstream von bis zu 100 MBit/s.
Nachfrage nach höherer Bandbreite steigt
Die Nachfrage nach höherer Bandbreite steigt stetig und auch die Entwicklung der Technik passt sich dementsprechend an: In viele der neuen PCs werden bereits GBit-Ethernet-Anschlüsse integriert, für die eine Geschwindigkeit von bis zu 1 GBit/s kein Problem mehr darstellt. Um Video-Dateien aus dem Internet zu laden und sich anzuschauen benötigt der Kunde eine hohe Datenrate. Dies gilt auch für den Empfang von HD-Fernsehen über das Internet.
Der Geschäftsführer von NetCologne Werner Hanf äußerte sich folgt gegenüber teltarif.de zu mehr Breitband-Bedarf: "Das sehen wir daran, wie unser Hochgeschwindigkeitsnetz derzeit genutzt sind. Von unseren 70 000 Kunden nutzen 10 Prozent bereits regelmäßig die aktuell maximale Geschwindigkeit von 100 MBit/s aus."
Unternehmen wie die Deutsche Telekom mit VDSL können dagegen momentan nur mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s aufwarten.
Laut dem Online-Portal teltarif.de will der Anbieter NetCologne die höhere Datenübertragungsrate in allen derzeit rund 26 000 Gebäuden anbieten, die an sein Hochleistungs-Glasfasernetz angeschlossen sind. Dabei soll es sich um 234 000 Wohnung, bestehend aus Mehrfamilienhäusern und Gewerbegebäuden, handeln. In der Altstadt von Köln werden bereits Gebiete mit Glasfaser versorgt (Nordstadt, Belgisches Viertel und Südstadt, Nippes und Ehrenfeld sowie Teile des Stadtteils Mühlheim).










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