AOL-Studie - Wettbewerb auf allen Netzebenen schafft neue Arbeitsplätzedsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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05.04.2006AOL-Studie - Wettbewerb auf allen Netzebenen schafft neue Arbeitsplätze
"Derzeit ist ein gefährliches Stadt-Land-Gefälle zu beobachten. Schnelle Internetzugänge, die Voraussetzung für viele Dienste sind, dürfen sich nicht auf Ballungszentren beschränken, sondern müssen durch optimale TK-Regulierung auch in der Fläche verfügbar sein. In einer Wissensgesellschaft wie in Deutschland muss ein gesunder Wettbewerb auf Ebene des Anschlusses, des Netzzugangs und beim Angebot digitaler Dienste durch optimale Telekommunikationsregulierung gewährleistet bleiben", fasst Prof. Welfens seine Untersuchung zusammen. Eine DSL-Flatrate ist heute für wenige Euro im Monat zu haben !
Die Studie stellt die Gefahr einer nachhaltigen Beeinträchtigung der Start- bzw. Expansionschancen digitaler Dienstleister bei unzureichender bzw. ineffektiver Regulierung des Ex-Monopolisten dar. Die Folgen wären negative Beschäftigungseffekte direkter und indirekter Art. So ist bei einer effektiven Regulierung mit einer verstärkten Nutzung von Kommunikationsdiensten zu rechnen. Dies kann, wie in der Untersuchung betont wird, über einen Zeitraum von acht Jahren zu rund 700.000 neuen Arbeitsplätzen in Deutschland führen oder im Falle fehlender Regulierung diesen Beschäftigungszuwachs verhindern. Betrachtet man die Marktbeherrschung durch die Telekom ist es weiterhin wichtig, dass Konkurrenten ebenfalls die Möglichkeit zum Angebot innovativer Produkte haben. "Es ist wenig gewonnen, wenn der Ex-Monopolist einen kurzfristigen Investitions- und Innovationsspurt realisiert", so Professor Welfens weiter. "Innovative Dienste könnten so vom marktbeherrschenden Netzunternehmen angeboten werden und möglicherweise in marktunüblichen Bündelprodukten vertrieben werden, die es bei einem funktionierenden Wettbewerb nicht geben würde. Darin läge ein offenkundiger Missbrauch von Marktmacht vor, da diese von einem Markt regelwidrig auf einen anderen Markt übertragen wird", heißt es weiter.
Rubrik: Sonstige Meldungen
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