
Glaubt man einer Studie der Unternehmensberatung
Mercer Management Consulting und der Volkswirtschaftsberatrung
NERA Economic Consulting, dann wird mehr Wettbewerb im Hochgeschwindigkeits-Netz, VDSL, bis zu 60.000 mehr Arbeitsplätze schaffen können. Zusätzlich würde durch eine Preisfreigabe das Bruttoinlandsprodukt um jährlich bis zu 4,5 Milliarden Euro steigen.
Wie es in der Studie heißt, könne die Zahl der Breitband-Nutzer in Deutschland von derzeit acht Millionen Nutzer bis zum Jahr 2010 auf insgesamt 20 Millionen Nutzer steigen. NERA-Berater Nigel Attenborough: "Eine freie Preisgestaltung wirkt sich auch auf die Wettbewerber der Telekom überwiegend positiv aus, da der gesamte Breitbandmarkt hierdurch stimuliert wird."
Grundlage der Untersuchung sind vergleichbare Studien auf dem US- Markt. Die dort gewonnenen Erkenntnisse sind nach Ansicht der Autoren auch grundlegend für die Regulierung der Telekommunikation in Europa.
Die Deutsche Telekom hatte im Oktober 2005 angekündigt, ein neues
Glasfasernetz mit Highspeed-Möglichkeiten von bis zu 50 MBit/s für insgesamt 50 deutsche Städte ausbauen zu wollen und dafür gut drei Milliarden Euro zu investieren. Mit diesem Netz will die Telekom sich an die sich verändernden Gegebenheiten für zukünftige Service-Angeboten ("Triple-Play" anpassen. Triple-Play heißt, Dienstleistungen zum Fernsehen, Telefon und Internet zukünftig aus einer Hand mit allen multimedialen Angeboten, die auf dem Markt denkbar sind.
Aufgrund der Bekanntgabe der Telekom und ihre Forderung an die Bundesregierung, für diese Investition keine Vorgaben durch die Bundesnetzagentur auferlegt zu bekommen (Mitbenutzungsrecht der Konkurrenz), war eine
heftige Diskussion, quer durch alle Institutionen - sowohl in Deutschland als auch in der EU, entfacht worden.
Eine zu restriktive Regulierung gefährdet der Studie zufolge die Zukunftschancen und das Wachstum auf dem Breitband-Markt. "Die Schwierigkeit ist, dass kaum objektiv festzustellen ist, wo der marktgerechte Preis für eine solche Netznutzung durch Wettbewerber liegt", meint Mercer-Berater Uli Prommer. Vergleichbare Erfahrungen in den USA hätten gezeigt, dass eine ungeeignete Regulierungspraxis abschreckend auf Investitionen in neue Dienste und Infrastruktur wirke. Die Behörden in Amerika würden daher inzwischen deutlich zurückhaltender bei der Regulierung von Breitbandverbindungen agieren.
| Provider | Tipp: DSL FLATRATE |
| GMX | GMX DSL FreeFlat: Die so genannte Free-Flat ist in 23 Städten und nur in Verbindung mit einem DSL 2000-Anschluss für 19,99 Euro pro Monat oder einem DSL 6000-Anschluss für 24,99 Euro im Monat erhältlich.
Das Angebot ist nicht befristet und gilt nur für Neukunden, die in den vergangenen drei Monaten nicht an einen Vertrag mit GMX gebunden war. Zu den 23 Städten, in denen die Free-Flat bestellt werden kann, zählen Flensburg, Kiel, Lübeck, Hamburg, Berlin, Hannover, Gelsenkirchen, Dortmund, Essen, Düsseldorf, Leipzig, Dresden, Köln, Leverkusen, Bonn, Kerpen, Frankfurt am Main, Mannheim, Nürnberg, Karlsruhe, Stuttgart, Freiburg und München. Stand: 01.03.2006 | 0,00 €
 |
| Strato | Mega-Flat: In den ersten 12 Monaten zahlen Sie 2,90 Euro mtl. danach 4,90 mtl.
Die MegaFlat erhalten Sie in 22 Städten Deutschlands.
Bei DSL-Netzanschluss 2000
Keine Port-Beschränkung - echte Flatrate
Laufzeit 24 Monate Stand: 03.04.2006 | 2,90 €
 |
| tiscali | Tiscali Time Flat: Tiscali DSL Time Flat nur 2,90 Euro im Monat*
So lange online sein wie Sie wollen, keine Zeitberechnung
2 GB Datenvolumen inklusive
Ab dem 2049. MB nur 0,99 Ct./MB
Stand: 02.03.2006 | 2,90 €
 |
Rubrik: Sonstige Meldungen