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11.04.2006

DSL-Tarif Infos

VDSL - HanseNet braucht Genehmigung der Telekom

VDSL - HanseNet braucht Genehmigung der TelekomUm zu mindestens für Hamburg eine Alternative zur geplanten Telekom High-Speed-Leitung (VDSL) zu bieten, will der DSL-Zugangsprovider in der Hansestadt ein eigenes VDSL-Netz aufbauen.

..."Eigenes Netz"? ... weit gefehlt! HanseNet will zwar seine eigenen Leitungen verlegen, der Provider plant aber, die Leitungen in den Leerrohren der Deutschen Telekom verlegen zu dürfen. DAS erinnert doch extrem an "Schilda" Dort waren die Einwohner auch mit allerlei fragwürdigen Entscheidungen und Aktivitäten gesegnet.

"Die HanseNet hofft auf das Jawort der Telekom" titelt beispielsweise das Informations-Portal "Call-Magazin.de" auf seiner Website und meint: "Eigentlich sollten die Arbeiten für das Hamburger VDSL-Netz von HanseNet schon starten, doch ohne das OKay der Telekom geht es nicht: Noch hat die Telekom nicht signalisiert, dass HanseNet die alten Telekom-Leerrohre aus Monopolzeiten benutzen darf".

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"Die Verantwortlichen der Stadt Hamburg hätten in allen wesentlichen Punkten grünes Licht gegeben", heißt es weiter, nur die Genehmigung der Deutschen Telekom fehle noch, deren leere Rohre für das Verlegen der Glasfaserkabel nutzen zu dürfen. Eine Investition HanseNets ohne ein OKay der Telekom sei laut HanseNet-Chef Harald Rösch nicht vorstellbar, denn wenn man selbst noch einmal "buddeln" und Rohre verlegen müsste, stiegen die Kosten glatt um das Zwanzigfache.

Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke hatte im Oktober 2005 den Bau eines Glasfaser-Netzes über 50 deutsche Großstädte mit einer Verbindung von bis zu 50 MBit/s. angekündigt. Angesichts des Investitionsvolumens von drei Milliarden Euro hatte Ricke aggressive Forderungen an die angehende neue Bundesregierung unter Angela Merkel gestellt, der Telekom für dieses Vorhaben keine Wettbewerbsvorgaben durch die Regulierungsbehörde auferlegt zu bekommen. Die Folge dieser Ankündigung waren Spekulationen in den Medien, Gegenforderungen der Konkurrenz, "ernsthafte Bedenken" von der EU-Kartell-Behörde und Spannungen zwischen Berlin und Brüssel hinsichtlich Einhaltung von diskreten Formvorgaben für Verhandlungen zwischen beiden Parteien.

United-Internet-Chef Ralph Dommermuth bot der Telekom eine Finanzbeteiligung in Höhe von 500 Millionen Euro an und die Vodafone-Tochter Arcor wollte ...ebenfalls durch die Leerrohre der Telekom... ein eigenes Netz bauen. Sowohl der Vorstoß von Ralph Dommermuth als auch die Signale der Arcor blieben bis jetzt (zu mindestens offiziell) ohne Telekom-Reaktion.

Mag es sein, wie es ist, Fakt ist zunächst, dass die in der Erde befindlichen Rohre der Telekom gehören und keiner doppelte, drei- und fünffache Leitungen parallel verlegen sollte, nur weil sich die derzeitigen Parteien momentan nicht ganz "grün" sind. Wenn eine Genehmigung erforderlich ist, dann sollte sich diese Genehmigung doch nur auf ein einziges Glasfasernetz beziehen und das wird doch sowieso schon von der Telekom verlegt. Schilda lässt grüßen, Du armes Deutschland.


Provider Tipp: DSL FLATRATE
GMX GMX DSL FreeFlat: Die so genannte Free-Flat ist in 23 Städten und nur in Verbindung mit einem DSL 2000-Anschluss für 19,99 Euro pro Monat oder einem DSL 6000-Anschluss für 24,99 Euro im Monat erhältlich. Das Angebot ist nicht befristet und gilt nur für Neukunden, die in den vergangenen drei Monaten nicht an einen Vertrag mit GMX gebunden war. Zu den 23 Städten, in denen die Free-Flat bestellt werden kann, zählen Flensburg, Kiel, Lübeck, Hamburg, Berlin, Hannover, Gelsenkirchen, Dortmund, Essen, Düsseldorf, Leipzig, Dresden, Köln, Leverkusen, Bonn, Kerpen, Frankfurt am Main, Mannheim, Nürnberg, Karlsruhe, Stuttgart, Freiburg und München.
Stand: 01.03.2006
0,00 €
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Stand: 02.03.2006
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