Phishing - Der Geldbote gerät in eine ganz üble Situationdsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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13.04.2006Phishing - Der Geldbote gerät in eine ganz üble Situation
Der Trick der Massen-Mails dient vor allem dazu, über erbeutete PINs und TANs von Online-Banking-Nutzern Geldwäsche zu betreiben. Die angeschriebenen Personen werden mit >>lukrativen<< Nebenjobs geködert, wobei die Person lediglich Geld, das ihnen auf ihr eigenes Konto überwiesen wurde, bar abzuheben und auf ein anderes Konto wieder einzuzahlen hat. Für diesen "Dienst" kann der Bote dann fünf Prozent der Summe für sich selber behalten. Die Zielperson braucht dabei lediglich über einen eigenen E-Mail-Zugang sowie über ein eigenes Bankkonto verfügen. Was viele Personen nicht wissen: Derartige Transaktionen sind strafbar, warnt auch der von teltarif zitierte Experte. "Der Geldbote gerät in eine ganz üble Situation", heißt es wörtlich. Nicht selten sieht der Bote sich nicht nur mit Regressansprüchen seiner eigenen Bank konfrontiert, sondern kommt dadurch auch ins Visier der Staatsanwaltschaft. Diese ermitteln dann wegen des Verdachts der Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Internet-Betrugs. "Und schließlich hätte die Verbrecherbande selbst die persönlichen Daten des Geldboten", heißt es abschließend.
Rubrik: Sonstige Meldungen
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