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19.05.2005T-Com testet VDSL auch in Hannover
Wie jetzt bekannt wurde, wird die T-Com ab Sommer 2005 in Hannover und zwei weiteren Großstädten Breitbandanschlüsse mittels VDSL (Very High Data Rate Digital Subscriber Line) testen. Hierbei sollen neben den geplanten T-DSL-Angeboten mittels ADSL2+ (16 MBit/s) über VDSL Übertragungsraten von bis zu 25 MBit/s realisiert werden. Während ADSL nur über Kupferkabel-Netzen funktioniert, kann die Zuführung der Daten bis zum "Outdoor-DSLAM" (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) per Glasfaser erfolgen. Nur die so genannte "Letzte Meile" erfolgt über Kupferkabel.
Infineon bietet bereits VDSL-Chips für Bandbreiten bis zu 50 MBit/s (symmetrisch) bzw. 70 MBit/s im Downstream und 40 MBit/s im Upstream. Für die Datenverteilung ab der letzten Meile gilt allerdings wieder, dass die hohen Raten nur bis zu einer Leitungslänge von 500 Meter erreichbar sind. Bei einer Kabellänge von vier Kilometern sind nur noch 4 MBit/s zu erwarten. Letzte Meile: Bezeichnung für die Verbindung zwischen dem Telefonteilnehmer und der Vermittlungsstelle. Mit der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes zu Beginn des Jahres 1998 war sie Gegenstand erbitterter Auseinandersetzungen zwischen dem bisherigen Monopolisten Telekom und den neuen, privaten Netzbetreibern. Bislang bestehen die Verbindungen auf der Letzten Meile fast immer aus dem herkömmlichen Telefon - Kupferkabel. Es werden aber zunehmend Alternativen erprobt, z.B. Übertragung per Richtfunk, über das Strom- oder das Fernsehkabelnetz.
Rubrik: Alternative Zugänge
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