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19.05.2006Thüringen- Mobilfunkfelder liegen weit unter Grenzwerte
"Mit dieser Veranstaltungsreihe wollen wir einen Beitrag für mehr Transparenz beim Thema Mobilfunk leisten. Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich anhand der Ergebnisse ein detailliertes Bild über die Immissionen von Mobilfunksendeanlagen verschaffen. Und das vor allem dort, wo es die Menschen interessiert, in ihrer direkten Umgebung", erklärt Dagmar Wiebusch, Geschäftsführerin des Informationszentrums Mobilfunk. "Übergreifendes Ziel der Messreihe war es, typische Expositionsszenarien zu untersuchen, um aus den konkreten Immissionswerten Abschätzungen für vergleichbare Standorte abzuleiten", sagt Wiebusch weiter. Auch mit einer Handy-Flat bleiben die Kosten überschaubar!
An den rund 50 Messorten in Thüringen fanden die TÜV-Ingenieure, dass die Immissionen allesamt weit unter den gesetzlich erlaubten Grenzwerten liegen. Selbst der größte, mit Hochrechnung auf eine theoretische Maximalauslastung ermittelte Wert schöpfte bezogen auf die Leistungsflussdichte nur 1,5 Prozent des erlaubten Rahmens aus. "Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es derzeit bei derart geringen Feldstärken keinen begründeten Verdacht auf Gesundheitsrisiken", bestätigt Dr. Matthias Otto von der gemeinnützigen Kinderumwelt GmbH in Osnabrück. Die Ergebnisse werden in speziellen Workshops für Vertreter der Kommunen und für Ärzte in Erfurt (29.05.06) und Jena (31.05.06) präsentiert. Experten erläutern anhand exemplarischer Szenarien die komplexen Eigenschaften elektromagnetischer Wellen und vermitteln die technischen und biologischen Hintergründe. "Gerade die Vertreter der Kommunen und die Ärzte sind als Ratgeber bei Fragen zum Mobilfunk besonders gefordert. Wir wollen ihnen mit den Workshops das Rüstzeug für eine kompetente und sachliche Diskussion geben", sagt Wiebusch. Im Rahmen der Ausstellung "Einfach mobil - wie Handy & Co. die Welt bewegen" werden die Messergebnisse vom 29. Mai bis 3. Juni 2006 in der Goethe-Galerie in Jena der Bevölkerung vorgestellt. "Bürgerinnen und Bürger können sich hier rund um das Thema Mobilfunk informieren und mit unseren Mitarbeitern vor Ort auch die Messergebnisse, technische Hintergründe und Bewertungen aus gesundheitlicher Sicht diskutieren", fasst IZMF-Geschäftsführerin Dagmar Wiebusch zusammen.
Rubrik: Sonstige Meldungen
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