Qualcomm-Patent bremst WiMAX Entwicklung?dsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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27.05.2006Qualcomm-Patent bremst WiMAX Entwicklung? "Eine Lizenzgebühren-Pflicht für die WiMAX-Technik wird immer wahrscheinlicher", schreibt Heise-Online in einem Artikel vom 25.05.2006 und dies sei ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor für die Geschäftspläne von WiMAX-Lieferanten und -Netzbetreibern. Heise Online zitiert dabei Caroline Gabriel von Rethink Research, die am Rande der WiMAX-Word-Europe Konferenzmesse meinte: "Das ist die Zeitbombe in WiMAX". Ende April war nämlich bekannt geworden, dass die Firma Soma Networks als erster Hersteller sich mit Qualcomm auf Lizenz-Zahlungen in unbekannter Höhe geeinigt hatte. "Das hat auch die letzten vagen Hoffnungen zerstreut, dass die Patente nicht anwendbar sein könnten", meinte Gabriel weiter. Das Unternehmen Qualcomm hatte im Januar 2006 die in New Jersey ansässige Firma "Flarion Technologies" übernommen und dadurch entscheidende Patente für OFDM (Orthogonal Frequency Division Multiplex) erworben. Nun fürchtet die Branche finanzielle Belastungen, auch wenn sie nicht ganz so hoch wie bei UMTS ausfallen dürften. Auf der WiMAX World hatte Gabriel die Ergebnisse einer Umfrage unter 300 Netzbetreibern aus aller Welt präsentiert. 250 von ihnen interessierten sich aktiv für WiMAX. Die größten Markterfolge werden in Entwicklungsländern mit starkem Wirtschaftswachstum erwartet, gefolgt von dünn besiedelten Gebieten wohlhabenderer Länder und langfristig dem Einsatz als Backbone-Netz für Mobilfunkbetreiber, schreibt Heise-Online. Nach einer UNO-Liste ist der Einsatz der WiMAX-Technologie in ca. 40 Entwicklungsländern sinnvoll, die etwa 3,6 Milliarden Menschen abdecken. In diesen Ländern dürften dann auch wohl die größten WiMAX-Netze entstehen. Von Betreibern von WiMAX-fähigen Endgeräten heißt es, dass derartige Endgeräte dann so günstig sein könnten, dass Subventionen durch den Netzbetreiber wohl überflüssig werden. Anders heißt es im Heise-Bericht. Heise schreibt: "Dieses Ziel ist schon durch die Vielfalt an Wimax-Techniken IEEE-Standards 802.16a, 802.16d-2004 (Wimax Fixed) und 802.16e-2005 (Wimax Mobile) sowie zahlreiche ähnliche proprietäre Entwicklungen und die unterschiedlichen Frequenzblöcke (von 700 MHz bis über 5 GHz) schwer zu erreichen, weil so keine Massenfertigung einfacher Apparate erfolgen kann. Die Gebühren für Patentlizenzen könnten dem Traum vom billigen WiMAX-Modul endgültig den Garaus machen." "Wir sehen Wimax als eine prä-mobile Technologie. Wirkliche Mobilität wird noch für mehrere Jahre keine Option sein", so Gabriel in dem Heise-Bericht. Endgeräte im PDA-Format erwartet Gabriel erst für das Jahr 2009. "Viele Netzbetreiber warten auf 802.16e. Es wird kaum jemand 802.16d bauen und auf 802.16e upgraden. Wer jetzt ein Netz bauen wolle, solle zu 802.16d greifen oder noch besser zu einer 802.16d-Variante mit "Enhanced OFDM", einer um Subchannelization und fortschrittlichere Antennen erweiterten Variante. Rubrik: Alternative Zugänge
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