
Nachdem wir bereits darüber berichtet haben, dass die Verbraucher-Organisation TACE (Transatlantic Consumer Dialogue ) in der Europäischen Union und den USA bis zum 01.Juli 2006 eine international angelegte
Online-Befragung zum Thema "Mobile Commerce" (M-Commerce) durchführt, bittet nun auch die
Universität Augsburg, sich an einer entsprechenden Befragung zu beteiligen. In einer entsprechenden Pressemitteilung heißt es:
"Knapp 50 Prozent aller Deutschen können sich gut vorstellen, mit dem
Handy zu bezahlen, in vielen Fällen wäre dies sogar die bevorzugte Art der Bezahlung. Der Haken an der Sache: Es werden bisher keine Verfahren auf dem deutschen Markt angeboten, die den Wünschen der Kunden entsprechen. Wie muss ein mobiles Bezahlverfahren aussehen, damit es von den Kunden angenommen wird? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine neue Umfrage der Universität Augsburg, die derzeit per Internet-Fragebogen (
http://www.wi-mobile.de/mp3) durchgeführt wird.
Mitmachen kann jeder, der ein Handy besitzt
Um diese Fragestellungen beantworten zu können, bitten die Augsburger Forscher um möglichst zahlreiche Teilnahme an ihrer Umfrage. Die Untersuchungsergebnisse werden wissenschaftlich veröffentlicht und auch die Teilnehmer selbst können auf Wunsch nach Abschluss der Studie eine Auswertung der Ergebnisse erhalten. Für die Beantwortung der Fragen ist kein Spezialwissen erforderlich, relevant ist nur die persönliche Einstellung und Einschätzung jedes einzelnen Kunden.
Die Umfrage ist Teil der unabhängigen Studie "Akzeptanzkriterien für mobile Bezahlverfahren (
MP3)" und baut auf zwei vorangegangenen Studien auf. Die erste Studie MP1 befasste sich dabei 2002 mit der Ermittlung der grundlegenden Anforderungen an ein mobiles Bezahlverfahren. Es wurde ermittelt, in welchen Betragshöhen Zahlungen als sinnvoll angesehen werden und wer das Bezahlverfahren bevorzugt abwickeln soll.
Aus den gewonnenen Daten wurden erstmals konkrete Szenarien abgeleitet, die in der zweiten Studie MP2 im Jahr 2003/2004 weiter untersucht wurden. Dabei wurde mit großem Aufwand für 40 Alltagssituationen konkret ermittelt, welche Anforderungen und Präferenzen die Verbraucher bei einer bestimmten Zahlung haben. Hierdurch konnte bereits ein recht präzises Profil eines optimalen mobilen Bezahlsystems für den deutschen Markt abgeleitet werden, das in Kombination mit theoretischen Analysen zum Mobile-Payment-Referenzmodell (MPRM) der Augsburger Forscher führte.
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Rubrik: Sonstige Meldungen