VDSL - Tests in acht Großstädten im Juli abgeschlossendsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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26.06.2006VDSL - Tests in acht Großstädten im Juli abgeschlossen Nach Aussage des T-Com-Vorstandes Roland Kittel ist das neue Breitband-Netz der Deutschen Telekom für acht deutsche Großstädte startklar. Die Tests zu dieser Technik würden im Juli abgeschlossen werden, so Kittel gegenüber dem Nachrichten-Magazin "Focus". Nach Abschluss der Tests könnten dann mindestens 50 Prozent aller Haushalte in den Städten Düsseldorf, Frankfurt, Fürth, Köln, Leipzig, Nürnberg, Offenbach und Stuttgart an das neue Breitband-Netz angeschlossen werden. In den Städten Berlin, Hamburg, Hannover und München ist die Telekom noch nicht ganz so weit. Dennoch will der Konzern pünktlich zum Beginn der neuen Bundesliga-Saison am 11. August das so genannte VDSL-Netz in allen zwölf Städten starten, so Focus in seinem Bericht. Um das neue VDSL-Netz der Deutschen Telekom hat es einige Verwirrungen gegeben. Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke hatte bereits bei der Ankündigung zum Bau des Netzes gefordert, von möglichen Auflagen durch die Bundesnetzagentur befreit zu werden und gleichzeitig gedroht, andernfalls würde die Deutsche Telekom die dafür reservierten drei Milliarden Euro in ausländische Projekte investieren. Parallel gab es entschiedene Proteste der Konkurrenz und Prozess-Androhungen der EU-Kommission gegen diese Forderung, denn die Deutsche Bundesregierung will der Deutschen Telekom angesichts der wirtschaftlichen Situation in Deutschland Schützenhilfe leisten.
"Triple-Play" ist das Schlüsselwort und eine Bezeichnung, auf die alle Telekommunikations-Unternehmen für die Zukunft bauen (wollen). Mit Triple-Play sollen die Dienste Internet-Zugänge, Telefon und Fernsehen aus einer Hand angeboten werden. Zu diesem Zweck hatte die Deutsche Telekom sich bereits die Live-Übertragungsrechte der Deutschen Bundesliga übers Internet gesichert, die dann über das neue VDSL-Netz Verbreitung finden sollten. Nun könnte die Investition von jährlich gut 50 Millionen Euro Lizenz-Abgaben an die Deutsche Fußball-Liga zu einem Flopp werden. Zusätzlich kommen noch einmal gut 35 Millionen Euro für den Vermarktungsnamen "Telekom Bundesliga" hinzu. Zwar wird der Fernseh-Konkurrent für die Bundesliga-Übertragungen "Arena" zukünftig gezwungen, bei jeder Reportage über seinen Internet-Konkurrenten zu berichten, doch Einnahmen kommen dadurch nicht. Im Falle eines Ausbaustopps des Glasfaser-Netzes VDSL würde auch die Vermarktungskooperation mit dem Pay-TV-Sender Premiere nicht den erhofften Gewinn bringen. Premiere war im Dezember 2005 völlig unerwartet von Arena als zukünftiger Lizenz-Inhaber für die Bundesliga-Live-Übertragungen ausgebotet worden und nun sollen die Premiere-Abonnenten über das VDSL-Netz zu ihren Live-Spielen kommen. 50 Prozent Abdeckung in zwölf deutschen Großstädten ist aber viel zu wenig, um die Millionenschar der Premiere-Kunden zufrieden zu stellen.
Rubrik: Provider News
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