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03.07.2006

Handy Tarife

10 Prozent der BenQ-Arbeitsplätze sollen gestrichen werden

10 Prozent der BenQ-Arbeitsplätze sollen gestrichen werdenGut ein Dreivierteljahr ist es her, seit der Handy-Hersteller BenQ aus Taiwan die deutsche Siemens-Handy-Sparte übernommen hat und gleich nach Abschluss der Übernahme waren bereits Stellenkürzungen im Gespräch. Und, was die Sonntagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bereits vorab meldete, wird nun zur Gewissheit: BenQ will tatsächlich Stellen streichen, allerdings nicht so viel, wie die FAS vermutet hatte. Gegenüber der dpa heißt es heute: "Es sei eine Restrukturierung des Geschäftes notwendig. Nach derzeitigem Planungsstand wären von diesen Überlegungen bis zu 10 Prozent der Belegschaft in Deutschland betroffen", so der BenQ-Sprecher.

Die von der FAS gemeldeten Zahl von 25 Prozent der 3.300 Arbeitnehmer in Deutschland seien definitiv falsch, meint der Sprecher weiter. Die FAS hatte auch von gewissen Absatzschwierigkeiten der neuen BenQ-Siemens-Produkte gesprochen, die auf der Neustrukturierung des Unternehmens zurückzuführen wären. Dies sei auch ein Grund mit, warum das neue Unternehmen gewisse Umstrukturierungen innerhalb der Beschäftigten vornehmen müsse. Diese Information bestätigte der BenQ-Sprecher. Er meinte: "Die neuen Modelle seien nicht rechtzeitig auf den Markt gekommen. Der Marktanteil von Siemens/BenQ war deshalb zuletzt auf 3,5 Prozent weiter gesunken. Entscheidend sei aber das Weihnachtsgeschäft, betonte der Sprecher, denn mittelfristig will der taiwanische Konzern auf zehn Prozent kommen.

In welchen der deutschen Standorten Kamp-Lintfort und Bocholt der Rotstift kreisen wird, ist noch nicht bekannt.


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