Handy als Lernhilfedsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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09.07.2006Handy als Lernhilfe Wie war das eigentlich noch Anfang der 1980er Jahre, als Dallas im Fernsehen die Nation magnetisierte? .... Neben Öl-Millionen und Intrigen konnte man auch eine wunderbare Technik der Amerikaner bewundern: Ein Handgerät zum Telefonieren. Dieses Ding war zwar noch etwas klobig, aber es lies sich mit ans Schwimmingpool nehmen, in den Garten, ins Bad oder auch einfach in die Küche. -GANZ- anders als bei uns in Deutschland, denn hier waren nämlich derartige Handgeräte verboten. Wenn es denn dann endlich jemand geschafft hatte, sich ein derartiges Gerät zu besorgen und auf die deutsche Technologie umzubauen, dann fühlte er sich wie Al Capone während der amerikanischen Prohibition zwischen 1919 und 1932. Das alles ist heute schon lange vorbei und viele Jugendliche können sich gar nicht mehr vorstellen, dass man sich mit einem Telefon in einem einzigen Raum aufhalten musste, weil das Telefonkabel nicht lang genug war. Heute gibt es Mobilfunk-Telefone, die so klein und so flach sind, dass man sie glatt übersehen könnte und wenn man sie in der Tasche trägt, dann sind sie kaum mehr spürbar.
Die jüngste Information heißt: "Handy als Lernhilfe". "Mittlerweile hat fast jeder ein Java-fähiges Handy, so dass Anbieter mit ihren M-Learning-Programmen jetzt die breite Masse erreichen können", sagt Oliver Pincus, Geschäftsführer des Software-Anbieters Afelio. Mit Java ist es möglich, dass jedes Endgerät, unabhängig vom Betriebssystem, mehr Funktionen als üblich ausführt. Programme für das Mobile Learning (M-Learning), wie es bei den Anbietern heißt, gibt es schon seit längerem für Taschencomputer, Organizer und Mobiltelefone mit vielen Zusatzfunktionen, den Smartphones. Da auch einfache Handys mittlerweile über viel Speicherplatz verfügen, gibt es die Programme auch in der Mini-Version. Viele Anbieter bringen derzeit Software in den Handel, mit deren Hilfe Handynutzer Vokabeln pauken oder Seemannsknoten erlernen können. Auf der Kasseler Learntec, der größten Fachmesse für Bildungs- und Informationstechnologie, zeigten Anbieter und Forschungsinstitute beispielsweise, was Nutzer mit ihren Handys alles lernen können. Dazu gehören der Prüfungsstoff bestimmter Uni-Klausuren, die Theorie für Sportbootführerscheine sowie Vokabeltraining für fast alle Sprachen. Mit anderen Internet-Angeboten lernen Kunden, Krawatten zu binden, oder sie üben für Klassenarbeiten und den Autoführerschein. Leider sind in Deutschland derzeit nur Programme erhältlich, die sich der Benutzer aufs Handy laden muss. Es gibt noch keinen Dienst der Mobilfunk-Industrie, der die Programme automatisch übers Netz aktualisiert.
Rubrik: Handy Tarife
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