Arena kooperiert mit Premiere bei Bundesliga-Übertragungdsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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13.07.2006Arena kooperiert mit Premiere bei Bundesliga-Übertragung Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) wird der vorherige Lizenzinhaber für die Live-Übertragungen der Deutschen Fußball Bundesliga, Premiere, womöglich doch noch reguläres Fußball-Fernsehen bieten können, nämlich bei den gut 10 Millionen Kunden im Versorgungsgebiet des Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland. Die FTD schreibt: "Premiere will seinen gut 800.000 Abonnenten, die das Bezahlprogramm über den Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) empfangen, künftig das Fußball-Abo des Rivalen Arena anbieten". Mit diesem Schachzug wäre dann Kabel Deutschland, als möglicher Direktvermarkter für die Fußball Bundesliga ausgebotet. Die Arena Sportrechte und Marketing GmbH hatte in den vergangenen Monaten vergeblich versucht, mit Kabel Deutschland einen Kooperationsvertrag zu schließen. Warum genau die Verhandlungen zwischen Arena und KDG sich als so schwierig erweisen, ist öffentlich nicht bekannt. Teilweise heißt es, KDG möchte am liebsten das Fußballpaket nicht nur vertreiben sondern auch selbst vermarkten, dann heißt es, KDG wird sich mit Arena nicht einig, wie hoch das anteilige Kostenrisiko der anfallenden Lizenzzahlungen (man spricht von 220 - 250 Millionen Euro jährlich) sein wird und dann heißt es wieder, KDG stöhnt, dass Arena immer wieder neue Unterhändler zu den Verhandlungen schickt.
Weiter heißt es: "Nun wird Premiere das Arena-Abo in sein Programmbündel aufnehmen und den Kunden im KDG-Gebiet zugänglich machen. In den 13 Bundesländern, in denen KDG das Premiere-Programm verbreitet, können sich die Abonnenten des Bezahlsenders über ihre bisherige Empfangsbox das Arena-Programm freischalten lassen. Details zu den Preisen waren am Mittwoch nicht zu erfahren." Woher die FTD diese Information hat, schreibt sie nicht, es heißt nur: "Die KDG hat sich verzockt, heißt es in Branchenkreisen", oder "Weder Premiere noch Arena waren am Mittwoch für Stellungnahmen zu erreichen".
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