Fehlende HSDPA-Endgeräte bremsen UMTS-Tuner Technologiedsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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20.07.2006Fehlende HSDPA-Endgeräte bremsen UMTS-Tuner Technologie Eine Studie des Marktforschungsunternehmens "Inforam Telecoms & Media" (InformaTM) bringt es an den Tag: Fehlende "3,5G"-taugliche Endgeräte (es handelt sich hier um die UMTS-Tuner-Technik HSDPA) behindern den möglichen Marktdurchbruch fürs mobile Breitband-Internet über UMTS/HSDPA. Wörtlich heißt es: "Der Mangel an überzeugenden Geräten und Inhalten führte zum verzögerten Marktstart und zur langsamen Entwicklung von UMTS- und EV-DO-Diensten. Die frühen HSDPA- und EV-DO Revision A-Dienste werden vermutlich unter genau denselben Problemen zu leiden haben".Weiter heißt es in der Studie: Die fehlende breite Produktpalette von 3,5G-Handys wird voraussichtlich einen größeren Marktstart der 3,5G-Dienste in den Jahren 2006 und 2007 behindern. Erst ab dem Jahre 2008 ist zu erwarten, dass ausreichend ausgereifte 3,5G-Handys verfügbar sein werden und in sich den Jahren 2008 / 2009 eine steile Wachstumskurve nach oben zeigt. Die Marktforscher schätzen, dass die Zahl der 3,5G-Abonnenten von weltweit 2,5 Millionen im Jahr 2006 bis zum Jahr 2011 auf über 300 Millionen ansteigen wird. Bis dahin sollte sich das 3,5G-Handy zum bevorzugten 3,5G-Endgerät gemausert haben. - momentan sind noch die 3,5G-PC-Karten vorherrschend. InformaTM meint, im Jahre 2011 werden 85 Prozent der 3,5G-Endgeräte Handys sein, der Anteil der PC-Karten soll dann nur noch bei 15 Prozent liegen. Aber auch über die neue Funktechnologie "WiMAX" haben die Marktforscher nichts Gutes zu berichten: InformaTM meint, noch stärker als der 3,5G-Mobilfunk wird das mobile WiMAX unter fehlenden Endgeräten zu leiden haben. Hierdurch wird die WiMAX-Technologie bis zum Jahre 2011 eher eine untergeordnete Rolle spielen. WiMAX-Notebooks im ernstzunehmenden Umfang werden erst in den Jahren 2008 / 2009 erwartet; ausgereifte WiMAX-Handys dürfte es erst ab 2010 geben, so die Analytiker. Damit hätte der Markt, nach Meinung der Marktforscher, für HSDPA-Geräte im Vergleich zu WiMAX-Geräten einen Vorsprung von mindestens ein bis zwei Jahren. "Fixed WiMAX" (also stationäre Modems) hätten im Gegensatz zum mobilen WiMAX eine bessere Chance, sich in den nächsten fünf Jahren etablieren zu können. Lesen Sie hierzu auch unsere Artikel: - WiMAX oder UMTS - wohin geht die Mobilfunk-Technik? - Handy-TV - DMB, DVB-H oder UMTS ... oder DXB?
Rubrik: Sonstige Meldungen
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