Info - Voraussetzungen für einen DSL-Anschluss sind ...dsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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24.07.2006Info - Voraussetzungen für einen DSL-Anschluss sind ... Immer mehr Internet-User möchten auf das schnelle DSL umsteigen und bei vielen Interessierten stellen sind immer wieder die gleichen Fragen: Was benötigt man eigentlich, um sich einen DSL-Anschluss einzurichten?DSL ist die englische Bezeichnung für "Digital Subscriber Line" und eine digitale Technologie, mit der Daten in hohen Übertragungsraten über herkömmliche Kupferleitungen (zumeist sind dies die Telefonleitungen) zum Endverbraucher übermittelt werden können. DSL steht quasi in Konkurrenz mit der ISDN-Technologie (also auch digital), doch DSL bietet eine wesentlich höhere Übertragungsgeschwindigkeit. Die vorwiegend nur in Europa eingesetzte ISDN-Technologie bietet nur eine maximale Übertragungsrate von bis zu 64 KBit/s; nutzt man zwei Leitungen dann 2 x 64 KBit/s - also 128 KBit/s. Die einfachste DSL-Variante bietet aber bereits eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 1024 KBit/s, die bei den Providern zumeist unter dem Namen "DSL-1000" bzw. "T-DSL-1000" angeboten wird.
DSL-1000 = 1024 Kilobit/Sekunde im Download, DSL-2000 = 2048 Kilobit/Sekunde im Download, DSL-3000 = 3072 Kilobit/Sekunde im Download, DSL-6000 = 6144 Kilobit/Sekunde im Download. Immer wieder lesen Sie auch die Bezeichnung "T-DSL" mit der entsprechenden Zugangsgeschwindigkeit. T-DSL ist nichts anderes als das herkömmliche DSL auch. Der Buchstabe "T" besagt nur, dass es sich hier um ein Produkt von der Deutschen Telekom handelt, genau, wie man die Bezeichnungen "T-Punkt", "T-Com", "T-Online" oder "T-Mobile" kennt. In jüngerer Zeit bieten immer mehr Provider noch höhere Geschwindigkeiten an, wie beispielsweise DSL-16000 oder gar DSL-25000. DSL-16000 wird über eine erweiterte DSL-Technologie realisiert, die sich "ADSL2+" nennt, vom Grundsatz aber nichts anderes ist, als das herkömmliche DSL auch. Ganz neu ist die so genannte VDSL-Technik , die über Glasfaserleitungen realisiert werden und derzeit von der Telekom als neues Netz ausgebaut wird. Für DSL ist kein Telefonanschluss notwendig. Sehr viele Kunden sind der Meinung, dass es unbedingt notwendig ist, einen Telefonanschluss haben zu müssen, wenn man DSL beantragt. Viele sind auch der Meinung, unbedingt einen ISDN-Anschluss haben zu müssen, damit man gleichzeitig telefonisch erreichbar ist während man im Internet surft. Dies ist definitiv falsch. Sie sind nur dann nicht telefonisch erreichbar, wenn Sie mit Ihrem Analog-Anschluss ...Analog!... ins Internet gehen. Sie benötigen nur dann einen ISDN-Anschluss, wenn Sie keine DSL-Alternative haben und während des Surfens ...über ISDN!... auch gleichzeitig telefonisch erreichbar sein wollen. DSL ist eine andere Zugangstechnik und hat mit der Telefonleitung nur so viel gemeinsam, als dass Sie die eigentliche Kupferleitung zu Ihrer Wohnung als Datenträger nutzen. Wenn Sie über die herkömmliche Telefonleitung telefonieren möchten, während Sie über DSL im Internet surfen, reicht ein Analog-Anschluss vollkommen aus. Heute nutzen immer mehr User die Möglichkeit, auch übers Internet zu telefonieren; hier spricht man üblicherweise von "Voice-over-IP" oder "VoIP" oder Internet-Telefonie. Diese Technologie wird ebenfalls über die DSL-Leitung realisiert, wenn auch ein ganz anderes Übertragungs-Protokoll (Standard) zugrunde gelegt wird. Grundsätzlich sollte man bei der Internet-Telefonie eine etwas höhere DSL-Bandbreite nehmen (DSL-2000) reicht schon, damit Sie keine Sprachprobleme während des Telefonierens bekommen. Es ist heute auch nicht mehr notwendig, Ihren Computer unbedingt angeschaltet zu lassen, nur damit Sie telefonieren können. Die heute üblichen Systeme bieten Ihnen sogar die Möglichkeit, mit Ihrem "alten" Telefon weiterhin telefonieren zu können, nur mit dem Unterschied, dass die Verbindungen dann übers Internet laufen. Beim Telefonieren übers Internet merken Sie (fast) keinen Unterschied zur herkömmlichen Telefonleitung. Das einzige Problem, dass Sie bei Voice-over-IP haben ist, dass man Ihren Rückruf nicht verfolgen kann. Das liegt einfach nur daran, dass es für Voice-over-IP aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Zentraldatei gibt, in denen die Nummern gespeichert sind, wird für den Endverbraucher aber dann zu einem Problem, wenn er einen Notruf absetzen möchte und seinen Namen und seine Adresse nicht nennen kann (Röchelruf). Ansonsten aber benötigen Sie ...k e i n e n... Telefonanschluss mehr, wenn Sie einen DSL-Anschluss haben und übers Internet telefonieren. Theoretisch und auch praktisch könnten Sie somit die Telefon-Grundgebühren von der Telekom von monatlich (analog) ab 15,00 Euro bis (isdn) bis zu 32,00 Euro sparen. Leider aber hat die Telekom immer noch das Recht, diese Grundgebühren zu verlangen, selbst wenn Sie den herkömmlichen Telefonanschluss gar nicht mehr nutzen. Die Deutsche Regulierungsbehörde, die Bundesnetzagentur, arbeitet aber an einer Vorlage, nach der auch dieses Recht in absehbarer Zukunft entfallen soll. Derzeit aber ist die Kombination "DSL + Telefon-Grundgebühr" überwiegend noch miteinander verknüpft. Das liegt daran, dass die "freien DSL-Provider " wie beispielsweise 1und1, freenet, GMX, AOL, Lycos, congster usw. die DSL-Leitungen von der Telekom anmieten und nur auf eigener Rechnung vermarkten (Resale-Provider). Nur Anbieter mit eigenem Netz wie beispielsweise Arcor oder QSC sind unabhängig von der Telekom, bieten aber nur eingeschränkte Netze. Dort wo der Anbieter kein eigenes Netz zur Verfügung hat, wird wieder auf das Netz der Telekom zurückgegriffen und dann werden auch wieder Telefon-Grundgebühren fällig. Einige Anbieter gehen dazu über, das so genannte "entbündeltes DSL" anzubieten, wie beispielsweise tiscali in Frankfurt. Hierbei wird das Netz ebenfalls von der Telekom angemietet, aber die eigentliche Telefon-Grundgebühr entfällt. Nach jüngsten Medienspekulationen will tiscali in den nächsten fünf bis acht Wochen entbündeltes DSL in insgesamt 80 deutschen Städten anbieten. DSL - wie erhalte ich einen Anschluss? Haben Sie sich entschieden, einen DSL-Anschluss zu buchen, dann läuft das Verfahren eigentlich relativ einfach ab. Sie suchen sich einen Provider, der mit DSL-Zugängen wirbt und beginnen bei dem Anbieter mit dem Bestellvorgang, der zumeist in verschiednen Schritten angeboten wird. Zumeist verlangt der Provider zunächst Ihre Postleitzahl und die Straße, in der Sie Ihren Anschluss wünschen. Mit den angegebenen Daten wird dann sofort im Hintergrund geprüft, ob für Ihre Stadt, für Ihre Straße überhaupt ein DSL-Anschluss möglich ist und welche Bandbreiten dort zur Verfügung stehen. Ist kein DSL-Anschluss möglich, wird der Bestellvorgang abgebrochen. Ist ein eingeschränkter Zugang möglich (Light-DSL), so wird Ihnen diese Alternative angeboten. Ansonsten bietet der Provider Ihnen verschiedene DSL-Bandbreiten als Alternativen, verschiedene DSL-Zugangstarife als Alternativen und auch die notwendige Hardware als Alternative. Führen Sie den Bestellvorgang komplett durch, dann erhalten Sie in der Regel innerhalb von acht Werktagen die notwendige Hardware ins Haus geschickt und Ihr DSL-Zugang ist zumeist dann auch schon freigeschaltet. Es kann sein, dass Ihnen die Telekom vorher sagt, dass in Ihrer Straße ein DSL-Zugang möglich ist, der freie DSL-Provider Ihnen bei der Abfrage der Daten aber eine ablehnende Auskunft gibt. Das liegt dann einfach nur daran, dass die Datenbank des freien Providers noch nicht auf den aktuellsten Stand der Telekom ist (passiert relativ selten). Es kann auch sein, dass der freie DSL-Provider Ihre Bestellung annimmt und Ihnen später mitteilt, dass ein DSL-Anschluss nicht möglich ist. Dann hat die Deutsche Telekom zumeist schon Ihren DSL-Anschluss für Sie reserviert, weil Sie sich vorher bei der Telekom "unverbindlich" informiert haben. In diesen Fällen, sofern sie unbedingt zum freien DSL-Anbieter möchten, müssten Sie noch einmal die Telekom kontaktieren und bitten, die Reservierung für einen möglichen DSL-Anschluss wieder zu löschen. Viele Anbieter werben mit einer Gratis-DSL-Flatrate Sicher haben Sie bereits Werbungen gesehen, wo es heißt, die DSL-Flatrate oder die VoIP-Flatrate ist gratis und Sie können ein Leben lang kostenlos übers Internet telefonieren. Diese Werbung stimmt und stimmt auch wieder nicht, denn kostenlos ist das Internet keinesfalls. Die Provider spielen bei Ihrer Werbung einfach mit der Unkenntnis des Users. Was viele Kunden nicht wissen ist die Tatsache, dass man fürs Internet den eigentlichen DSL-Anschluss und zusätzlich einen DSL-Zugangstarif benötigt. Für einen DSL-Anschluss haben Sie eigentlich immer zu zahlen. Die monatlichen Grundgebühren richten sich nach der von Ihnen bebuchten Bandbreite und sind von der Höhe her bei jedem Anbieter (fast) gleich. So zahlen Sie beispielsweise für einen DSL-Anschluss in der Bandbreite ... DSL-1000 = 16,95 Euro monatlich, DSL-2000 = 19,95 Euro monatlich, DSL-3000 = 24,95 Euro monatlich, DSL-6000 = 24,95 Euro monatlich, DSL-16000= 29,95 Euro monatlich. Die angebotenen Zugangstarife sind von Provider zu Provider zumeist unterschiedlich hoch. Üblicherweise werden heute DSL-Flatrates angeboten, das bedeutet, Sie können so lange surfen und auch so viele Dateien downloaden wie Sie möchten und zahlen nur einen monatlich feststehenden Betrag ... oder hierfür ... auch gar nichts. Bei DSL-Flatrates ... oder auch die Voice-Flatrate ... , die gratis angeboten werden, werden zumeist nur mit einer höheren DSL-Geschwindigkeit angeboten und somit finanzieren sich die Zugangstarife über die DSL-Grundgebühren. Die Einrichtung eines DSL-Anschlusses ist heute eigentlich relativ einfach und mit Hilfe der Einrichtungssoftware zumeist leicht verständlich. Als Hardware benötigen Sie einen DSL-Splitter und ein DSL-Modem bzw. Router. Den Splitter benötigen Sie, damit die über die Telefonleitung ankommenden Daten zum herkömmlichen Telefon oder zum PC "gesplittet" ... also getrennt/geteilt werden. Das Modem benötigen Sie, damit die Daten von und zum PC richtig codiert werden. Haben Sie zwei oder mehrere PCs in Ihrer Wohnung stehen, benötigen Sie einen so genannten DSL-Router, in dem auch ein Modem integriert ist. Zumeist bieten die Provider heute auch nur noch DSL-Router an. Möchten Sie verschiedene PCs ans Internet anschließen, aber keinen "Kabelsalat" haben, so wählen Sie einen so genannten WLAN-DSL-Router, damit wählen sich die PCs quasi per Funk ins Internet an. Während DSL-Router zumeist gratis zum DSL-Paket mit angeboten werden, zahlen Sie für einen WLAN-Router oft nicht mehr als maximal 30,00 Euro (einmalig). Als Beispiel könnten folgende Kosten auf Sie zukommen: 17,00 Euro Grundgebühr für einen Analog-Telefonanschluss, 24,95 Euro Grundgebühr für einen DSL-6000er Anschluss 4,99 Euro Zugangsgebühr für eine DSL-Flatrate 9,99 Euro Voip-Flatrate ----------- 56,93 Euro monatlich ... oder: 26,00 Euro Grundgebühr für einen ISDN-Anschluss 29,95 Euro Grundgebühr für einen DSL-16000er Anschluss 9,95 Euro DSL-Flatrate 0,00 Euro Voip-Flatrate ----------- 65,90 Euro monatlich Bei den DSL-Anschlüssen mit geringerer Bandbreite zahlen Sie zumeist noch eine DSL-Freischaltgebühr (DSL-1000 = 99,95 Euro einmalig oder DSL-2000 = 49,95 Euro einmalig), bei den höheren Anschlüssen entfällt zumeist die Freischaltgebühr.
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