DSL-Provider - Preiskampf und ihre Auswirkungendsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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10.06.2005DSL-Provider - Preiskampf und ihre Auswirkungen
Wohl jeder der sich mit DSL-Zugangstarifen beschäftigt weiß, dass derzeit ein Preiskampf unter den DSL-Providern hinsichtlich DSL-Flatrates ausgetragen wird. Nachdem 1&1 mit der Deutschland-Flat für 9,99 Euro und speziell die City-Flat für 6,99 Euro den Anfang gemacht hat, überschlagen sich die Provider geradezu, dem Kunden neue Tarif-Angebote zu machen. So mancher DSL-Provider wird diesen Preiskampf auf die Dauer nicht durchstehen können, zumal die Gewinnmargen durch die Billig-Flatrates sehr dünn geworden, bzw. gar nicht vorhanden sind. Bei einer Flatrate für 5,00 Euro im Monat können mögliche Verluste nur durch die so genannte Mischkalkulation ausgeglichen werden und da ziehen die Provider dann alle Register.
Natürlich rechnen Provider damit, dass die Mehrheit der DSL-Kunden ein nicht zu hohes Transfer-Volumen verbrauchen, damit sie die Spitzen der "Faulen Fische" (Download-Junkies) ausgleichen können. Wird die Anzahl der "Faulen Fische" dann zu hoch, kontaktieren die Provider diese Kunden schon mal telefonisch, um sie für noch bessere Konditionen an die Konkurrenz zu empfehlen (so geschehen bei 1&1) in diesen Tagen. Als "Bonbon" werden dann schon einmal 100,00 Euro zusätzlich draufgelegt, um dem Kunden seinen "Fortgang" zu erleichtern. Für die Masse der "guten Fische" wird dann so einiges getan. Kunden, die entlang der großen "Backbone-Stränge" wohnen, erhalten eine "City-Flat" ....."für fast umsonst"....., die übrigen Kunden müssen geringfügig mehr bezahlen. Die Provider sind dabei bemüht, den Kunden möglichst eng und lange an sich zu binden, damit sie durch Zusatzdienste die Verluste durch die Billig-Flats wieder ausgleichen können. Am besten geht das natürlich über so genannte "Resale-Anschlüsse", das heißt, der Kunde hat dann keinen T-DSL - Anschluss von der Telekom, mit dem er sich von jedem Provider unabhängig macht, sondern er hat einen DSL-Anschluss direkt über den Provider und ist somit an ihn gebunden. Zusätzlich finden Sie bei den Billig-Flats überwiegend eine Mindestlaufzeit von 12 bis 24 Monaten und damit kann der Provider dann schon mal kalkulieren. Unabhängig von einem Resale-Anschluss und lange Laufzeit, hat der Kunde aber durchaus einen Gewinn. So billig, mit so hoher Bandbreiten-Nutzung, waren die DSL-Flatrates noch nie. Eine Flatrate für unter 10 Euro im Monat ist ein Gewinn für jeden Kunden und hier sollte niemand von "Abzocke" reden. Egal für welchen Provider Sie sich entscheiden: Sie müssen wissen, auch Provider haben keine Lizenz zum Geld drucken und haben somit nichts zu verschenken. Billig, noch billiger, gar nichts bezahlen oder noch Geld bekommen, wenn man bei einem DSL-Provider seine Flatrate bucht, das geht einfach nicht. Wir empfehlen die namhaften größeren Provider, selbst wenn die Flatrate geringfügig teuerer erscheint, als bei einem "NO-NAME-Provider". Denn nur die größeren DSL-Provider werden auf Sicht den Preiskampf ausgleichen können und wenn Ihr "NO-NAME-Provider" pleite macht, dann zahlen Sie unter dem Strich doppelt.
Rubrik: DSL-Tarif Infos
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