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06.08.2006BenQ - Manager müssen auf ein Drittel ihres Gehaltes verzichten
BenQ-Mobile, der Mitte vergangenen Jahres durch die Übernahme der Siemens-Handy-Sparte bekannt wurde, meldete bereits im ersten Quartal seiner Geschäftsübernahme einen massiven Gewinneinbruch. Damals hieß es, der Gewinn im BenQ-Konzern wäre im dritten Quartal 2005 auf nur noch 20 Millionen NT-Dollar (rund 500.000 Euro) zusammengeschrumpft. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum konnte das Unternehmen noch einen Gewinn von gut 35 Millionen Euro verbuchen. Mit einem Mobilfunk-Prepaid-Tarif können Sie für 14 Cent/Minute telefonieren !
Der Negativ-Trend lies sich auch nicht 2006 stoppen und dann passierte das, was Marktbeobachter und Experten schon im Vorfeld prognostiziert hatten: Anfang Juli hieß es, BenQ wird zehn Prozent seiner Belegschaft streichen. Das Unternehmen begründete seine Maßnahmen mit zusätzlichen Problemen aus Neustrukturierungen und der daraus resultierenden Absatzschwierigkeiten von neuen Handys. Der Marktanteil von BenQ-Siemens-Handys ist laut FAS inzwischen auf drei Prozent gefallen, nach einst zehn Prozent, als die Sparte noch zu Siemens gehörte. Das Unternehmen -BenQ- ging Ende 2001 aus einer Ausgründung der Multimediaabteilung Communications and Multimedia des Computerherstellers Acer als unabhängige Firma hervor. Neben Handys stellt BenQ unter anderem auch Flachbildschirme, Laptops und Brenner her.
Rubrik: Provider News
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