DSL-Anschluss - United Internet hat über 2 Millionen Kundendsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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08.08.2006DSL-Anschluss - United Internet hat über 2 Millionen Kunden
United-Internet-Chef Ralph Dommermuth hat sich für dieses Jahr noch einiges vorgenommen: Es heißt, in diesem Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen einen DSL-Neukunden-Zuwachs von insgesamt 500.000 Kunden mit dem Ziel, Ende des Jahres einen Gesamt-Kundenstamm von ca. 2,25 Millionen zu erreichen. Ende 2005 zählten die United-Internet-Marken GMX, 1&1 sowie Schlund + Partner zusammen rund 1,76 Millionen DSL-Kundenverträge, Ende des ersten Quartals 2006 waren es 1,86 Millionen Kunden. Schauen Sie doch einfach mal nach einer VoIP-Flat !
"Wir werden unsere Strategie des profitablen Wachstums mit hochwertigen Kundenverträgen fortsetzen und unser DSL-Geschäft in der zweiten Jahreshälfte weiter entwickeln", heißt es in der Pressemitteilung. "Erfreulich ist, dass sich unsere Kunden zunehmend für die leistungsstarken, schnellen DSL-Leitungen mit bis zu 16.000 KBit/s Übertragungskapazität entscheiden. Zudem nutzen immer mehr Kunden unsere DSL-Telefonie-Produkte." Die DSL-Zugänge mit einer Übertragungsrate von bis zu 16.000 KBit/s werden über die so genannte ADSL2+ Technik realisiert. Diese Geschwindigkeiten sind notwendig für weitere Dienste wie beispielsweise Video-Telefonie, aber auch Video-on-Demand und ggf. IPTV, denn Dommermuth will auf Sicht auch so genannte "Triple-Play"- oder auch "Quadruple-Play"-Dienste anbieten. Hierzu hat das Unternehmen bereits das MAXDOME-Portal der ProSiebenSat1 Media AG als Angebot mit ins Programm genommen. Bis zum Herbst dieses Jahres verspricht Dommermuth auch ein Bündelangebot mit Film, DSL-Zugang und DSL-Tarife. Zur Reasisierung seiner großen Ziele ist Dommermuth auch bereit, richtig tief in die Tasche zu greifen. Die Deutsche Telekom baut nämlich derzeit ein Highspeed-Netz für insgesamt 50 deutsche Großstädte, mit denen Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s möglich sind; zehn Großstädte und zwei mittlere Städte sind damit bereits versorgt. Diese Technik nennt sich VDSL und wird überwiegend über Glasfaserleitungen realisiert. Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke beansprucht diese Leitungen aber für sich alleine und dadurch gibt es derzeit heftige Diskussionen bis hin zu Klageandrohungen durch die EU-Kommission. In diesem Zusammenhang hatte Dommermuth der Telekom eine Kostenbeteiligung von 500 Millionen Euro angeboten. Ob und inwieweit die Telekom auf dieses Angebot eingehen wird und will, ist noch nicht bekannt.
Rubrik: DSL-Tarif Infos
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