freenet - Trotz Mehraufwendungen für Wachstum - wenig Gewinndsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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08.08.2006freenet - Trotz Mehraufwendungen für Wachstum - wenig Gewinn
Im ersten Halbjahr 2006 konnte freenet sein Umsatz um 18 Prozent auf insgesamt 383,5 Millionen Euro steigern. Das stärkste Geschäftsfeld war hier der Bereich "Internet-Zugang" mit gut 190 Millionen Euro Umsatz und somit fast 50 Prozent des Gesamtumsatzes entspricht. Im zweiten Quartal konnten insgesamt nur 55000 DSL-Neukunden gewonnen werden. Zum Ende des Monats Juni gibt freenet die DSL-Gesamtkundenzahl mit 830.000 an. Eine DSL-Flatrate ist heute schon zum Null-Tarif zu haben !
Die gebremste Zahl der DSL-Neuverträge führt freenet auf das so genannte Net-Rental-Modell der Deutschen Telekom und daraus folgende "Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten mittlerer und kleiner DSL-Anbieter" zurück. Bei Net-Rental hatten große DSL-Resale-Provider wie beispielsweise die T-Online oder 1und1 bis zu 50 Prozent Preisermäßigungen beim Einkauf der DSL-Resourcen, während die Telekom den kleineren Providern nur bis zu 11,5 Prozent Ermäßigung zubilligen wollte. Ende Mai hatte die Bundesnetzagentur dieses Modell untersagt. Im Bereich Portal-Geschäft und B2B-Services verzeichnete das Unternehmen zwar einen Umsatzanteil von gut 33 Prozent, doch diese Segmente hätten insgesamt an Gewicht verloren. Im Portalgeschäft legten die Umsätze gegenüber den ersten sechs Monaten 2005 um knapp 30 Prozent auf 57,4 Millionen Euro zu, und bei den B2B-Services um 77 Prozent auf 64,8 Millionen Euro. Hingegen sanken die Erlöse im Bereich der Festnetz-Telefonie gegenüber des ersten Halbjahres 2005 leicht auf 72,4 Millionen Euro; dies entspricht einem Anteil von derzeit 19 Prozent am Gesamtumsatz. Insgesamt stieg die Zahl der festen Vertragskunden über alle Segmente gegenüber dem Vergleichsstichtag Ende Juni 2005 um 500.000 auf über 2,8 Millionen. Insgesamt haben im ersten Halbjahr gut 7,9 Millionen Menschen das freenet-Portal mit seinen Diensten genutzt. Bei dieser Zahl unterscheidet freenet allerdings nicht zwischen kostenpflichtigen- und kostenlosen Diensten. Mit der Einführung der ".eu-Domain" für Privatkunden, erhöhte freenet seine Marketing-Aufwendungen und Vertriebskosten gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres erneut auf über 25 Millionen Euro. Eine Konsequenz des erfolgreichen Wachstumskurses sind 139 neu geschaffene Arbeitsplätze im ersten Halbjahr 2006 (2.216 Mitarbeiter insgesamt Ende Juni 2006).
Rubrik: DSL-Tarif Infos
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