Die Deutsche Telekom vermeldet für das erste Halbjahr 2006 einen Geschäftsverlauf, der von unterschiedlichen Entwicklungen im In- und Ausland geprägt war: der Gesamtumsatz des Konzerns betrug demnach 30 Milliarden Euro - dies ist eine Steigerung um 3,2 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres - davon allein 13,6 Mrd. EUR Auslandsumsatz.
Der zunehmende Wettbewerbsdruck im Inland, führte hingegen zu einem Rückgang der Umsätze um 4 Prozent gegenüber 2005, auf 16,3 Milliarden Euro.
Die in Deutschland unter Preisdruck und somit sinkenden Margen geratenen Geschäftsfelder, bestärken die Unternehmensführung darin, die bereits angekündigte Strategieänderung voranzutreiben: Um dem zunehmenden Kundenschwund entgegen zu wirken, hatte das Unternehmen verkündet, im zweiten Halbjahr 2006 wesentlich stärker mit Preissenkungen, Bündelprodukten und Innovationen in den Wettbewerb im Inland einsteigen.
Eine DSL-Flatrate ist heute schon zum Null-Tarif zu haben !
Allein im Bereich Mobilfunk Inland, musste die Deutsche Telekom einen Umsatzrückgang von 3,3 Prozent vermelden, begründet wurde dies wiederum mit dem am Markt tobenden Preiskampf und den Reduzierungen bei den Terminierungsentgelten . Um Umsatzrüggang und Kundenverlust entgegen zu wirken, kündigte das Unternehmen an, im Herbst mit einigen deutlich vereinfachten Angeboten und gesenkten Preisen in diesem Bereich aufzuwarten. Hierbei sollen Bündeltarife oder Spezialangebote wie beispielsweise T-Mobile@Home als Vorbild dienen, in diesen Segmenten konnte der Telekommunikationsriese einen deutlichen Zuwachs an Kunden und Umsatz vermelden.
Im Bereich Festnetz und DSL konnte die Telekom einen Rückgang des Privatkundengeschäftes ebenfalls nicht verhindern (-6,5 Prozent). Von den 402.000 von der T-Com im zweiten Quartal 2006 insgesamt bereitgestellten DSL-Anschlüssen, wurden 387.000 über Resale an den Markt gebracht. Diese Zahlen verdeutlichen das Dilemma des Grossunternehmens: Die Deutsche Telekom verdient ihr Geld zunehmend mit Resale, Direktkunden laufen ihr hingegen weg. Um eine weitere Negativentwicklung im Bereich Endkunden zu verhindern, will die Telekom einige Einstiegsangebote als Kombination aus Telefon und Breitbandinternet in einer neuen Struktur, für unter 40 Euro pro Monat anbieten; dieses Angebot soll durch kundennahe Services wie die "Service-Full-Flatrate" - im Rahmen deren, ein Techniker die Installation von T-DSL und Konfiguration des PC's vornimmt - ergänzt werden.
Bündelangebote und Gesamtpakete sind ebenfalls das Rezept des Unternehmens wenn es darum geht, verlorenes Terrain (-5,2 Prozent gegenüber 2005) im margenstarken Segment Geschäftskunden wieder gut zu machen, Mittelstandskunden sollen mit standardisierten IT-Paketen und verbesserten Outsourcing-Angeboten begeistert werden.
Einen deutlichen Aufwärtstrend erhofft sich die Deutsche Telekom ebenfalls durch das seit Anfang August verfügbare T-One - das Mobilfunk- und Festnetztelefonie kombiniert - sowie durch den Ausbau und verstärkte Bewerbung des Triple-Play-Angebotes und der Einbindung von Fernsehübertragungen wie z.B. erste und zweite Bundesliga in seinem Angebotsportfolio (IP-TV).
| Provider | Tipp: DSL FLATRATE |
| congstar | congstar Surfpaket 2000:
- für einen monatlichen Aufpreis von 7,99 Euro ist eine Telefon-Flat für Gespräche ins deutsche Festnetz erhältlich Stand: 09.12.2009 | 14,99 €
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| 1&1 | 1&1 Surf-Flat Basic 2.000:
keine Beschreibung verfügbar Stand: 15.02.2010 | 14,99 €
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| congstar | congstar Surfpaket 6000:
- für einen monatlichen Aufpreis von 7,99 Euro ist eine Telefon-Flat für Gespräche ins deutsche Festnetz erhältlich Stand: 09.12.2009 | 17,98 €
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