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10.08.2006WiMAX - Kaution für Versteigerung schlichtweg zu hoch!
-DAS- ist für kleine und mittlere Unternehmen schlichtweg zu hoch, meint das regionale Telekommunikationsunternehmen BORnet aus Borken im westlichen Münsterland und fordert ein gerechteres Vergabeverfahren. BORnet meint: "Sollte das derzeitige Vergabeverfahren nicht geändert werden, so wäre es denkbar, dass die ländlichen Regionen weiterhin keinen Breitband-Internet-Zugang erhalten. BORnet ist deshalb aktiv geworden und hat der Bundesnetzagentur jetzt Änderungsvorschläge bezüglich des WiMAX-Vergabeverfahrens vorgelegt. Außerdem wurden Infobriefe an Politiker versandt, sowie eine Unterschriftenaktion bei vorwiegend kleineren Telekommunikationsunternehmen durchgeführt. Hieran beteiligten sich Unternehmen wie beispielsweise die Gelsen-Net, die Teleos GmbH oder auch die HEAG MediaNet GmbH. Die Aktion scheint Erfolg zu haben: Neben Politiker reagierten auch der Deutsche Städtetag sowie die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände auf die Vorschläge und setzen sich für eine Änderung des Vergabeverfahrens zugunsten der kleineren Anbieter ein. Eine offizielle Reaktion der Bundesnetzagentur steht allerdings noch aus. In den nächsten Wochen will die Behörde die eingereichten Kommentare zum Vergabeverfahren veröffentlichen.
Rubrik: Alternative Zugänge
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