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18.08.2006sipgate - VoIP-Notrufe nur noch über Hotspots problematisch
Problematisch seien aber immer noch Notruffunktionen , die über so genannte WLAN-Hotspots abgesetzt werden. Wie im Mobilfunk ist auch bei Voice-over-IP eine Ermittlung der exakten Standortdaten und damit auch der entsprechend nächsten Notrufabfragestelle bisher nicht möglich. Das Ergebnis ist ein Zeitverzug bei der Notrufversorgung, da zuerst die Notrufabfragestelle angerufen wird, die für die im VoIP-Account hinterlegte Kunden-Adresse zuständig ist. Aus Sicht von sipgate ist deshalb die Entwicklung einer umfassenden und zugleich effizienten Notruflösung unerlässlich und ohne Alternative. Schauen Sie doch einfach mal nach einer VoIP-Flat !
Derzeit wird an der Entwicklung des so genannten ECRIT-Protokolls (Emergency Context Resolution with Internet Technologies) gearbeitet. Hierbei wird bei einem Notruf das mit dem ECRIT-Protokoll ausgestattete Endgerät anhand der aktuellen IP-Adresse die für diesen Standort zuständige Notrufabfragestelle aus dem IP-Netz des Netzbetreibers abgefragt. Notrufe könnten so auch bei der VoIP-Nutzung von unterwegs zielgenau zugestellt werden. Dieses Verfahren erübrigt damit eine komplexe Kommunikation zwischen den Breitband- und VoIP-Anbietern. Voraussetzung für den Praxiseinsatz sei allerdings die Unterstützung des Protokolls durch VoIP-Hardware (z.B. Softphones, VoIP-Router, Dual-Mode-Handys) und die IP-Netze der Netzbetreiber (DSL, Kabel-Internet, Hotspots). Die Integration des Protokolls an sich wäre dann vergleichsweise einfach, meint man bei sipgate.
Rubrik: Voice over IP (VoIP)
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