Frank Rothauge - Das schlimmste wäre ein Führungsvakuum bei der Telekomdsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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22.08.2006Frank Rothauge - Das schlimmste wäre ein Führungsvakuum bei der Telekom Der Analyst bei Sal. Oppenheim, Frank Rothauge, meint in einem Interview mit 'börse.ARD.de' zur Frage eines Führungswechsels bei der Deutschen Telekom: "Ein vorübergehendes Führungsvakuum ...(bei der Telekom)... wäre das Schlimmste, was passieren kann. Man muss dafür plädieren, dass Ricke die Chance bekommt, einige Dinge besser zu machen als vorher. Weiter meinte Rothauge: "Ich glaube, Ricke hätte zuletzt sicher in mancher Hinsicht schneller agieren müssen. Nichtsdestotrotz ist die aktuelle Personal-Diskussion für die Telekom absolut kontraproduktiv. Im Gegensatz zu den in den Medien verbreiteten Gerüchten kenne ich keinen Investor, der eine Ablösung Rickes fordert."Die dringendste Aufgabe der Telekom wäre nach Ansicht Rothauges zunächst die Änderung ihrer Preispolitik. "Die Telekom ist vor allem im Festnetz-Bereich viel zu teuer", so Rothauge, aber er geht davon aus, dass die Telekom nun relativ schnell reagieren wird, zumal sie bereits Preissenkungen auf breiter Front angekündigt hat. Strategische Fehler sind der Telekom eher nicht anzulasten, meint der Analyst und sieht das Problem eher im Bereich Marketing. "Die Telekom weiß schon genau, was technisch passiert. Gerade bei der IP-Technologie macht es für die Telekom auch nicht so viel Sinn, da anzusetzen. Aber sie hätte auf der Preisseite wieder viel eher reagieren können. Dennoch: Die Telekom braucht ein halbes Jahr, um die Preise zu senken, die Konkurrenz braucht nur wenige Tage." Zum Thema, wie lange es dauern könnte, bis die neue Strategie der Telekom sich positiv bemerkbar machen könnte, mochte sich der Analyst nicht konkret zu äußern. Rothauge meinte: "Aus Anlegersicht muss man noch mit einem halben Jahr Durststrecke rechnen. Erst danach ist ein kleiner Lichtschimmer zu erwarten."
Rubrik: Provider News
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