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06.09.2006Handystrahlen - Risiko für Gehörnerv-Geschwür nicht erhöht?
In der Untersuchung seien im Rahmen der so genannten "Interphone-Studie" insgesamt 97 Betroffene und 330 Personen als Kontrollgruppe über einen Zeitraum von vier Jahren (2000 - 2004) beobachtet worden. Im Endergebnis kam das Forscherteam zu dem Schluss, dass kein erhöhtes Risiko für ein "Akustikusneurinom" im Zusammenhang mit der Nutzung von Handys bestehen würde. Neurinome sind gutartige, langsam wachsende Nervenfasertumore. Meist treten Neurinome im Bereich der hinteren Schädelgrube auf. Am häufigsten betroffen ist hier der achte Hirnnerv, der Hör- und Gleichgewichtsnerv. Man spricht in diesem Fall von einem Akustikusneurinom. Die Ursachen dieses seltenen Geschwürs sind weitgehend unbekannt. Mit einem Mobilfunk-Prepaid-Tarif können Sie für 14 Cent/Minute telefonieren !
Am "Interphone"- Projekt sind Wissenschaftsteams aus 13 Ländern beteiligt. Insgesamt sollen ca. 6.000 Fälle von Hirntumoren und über 1.000 Fälle von Akustikusneurinomen untersucht werden. An der im Oktober 2000 gestarteten Studie beteiligen sich folgenden Länder: Deutschland, Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, Frankreich, Italien, Großbritannien, Israel, Australien, Neuseeland, Japan und Kanada. Das Gesamt-Endergebnis des Forschungsprojektes soll aber erst 2007 präsentiert werden.
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