Telekom – sind bei VDSL-Ausbaustopp 8000 T-Com-Jobs gefährdet?
Der stetige Verfall der T-Aktie, die Krise innerhalb der Telekom-Führungsspitze, die Wandlung der Dienstleistungen weg von Einzeldiensten und hin zu Triple-Play-Angeboten und die ungewisse Zukunft um den Ausbau des neuen VDSL-Netzes der Telekom, lassen so manche Denkszenarien zu, die zu immer neueren Spekulationen innerhalb des Telekom-Konzerns führen.
So berichtet beispielsweise die WirtschaftWoche, dass die derzeitig angeordneten "Sparorgien" und angeordnete Ausbaustopps innerhalb der Unternehmen T-Mobile, T-Com und T-Systems, den gesamten Konzern bremsen. Innerhalb der T-Com wird bereits "geunkt", dass bei einem Ausbaustopp des neuen VDSL-Netzes ein "Rationalisierungspotential von zusätzlich 8000 Mitarbeitern" besteht.
Während der Ausbau des neuen VDSL-Netzes von Kai-Uwe Ricke weiterhin von einer Regulierungsbefreiung abhängig gemacht wird und eine Lösung des Gesamtproblems überhaupt nicht in Sicht ist, macht sich T-Systems-Chef Lothar Pauly Gedanken darüber, wie man wenigstens das bestehende Netz (zehn deutsche Großstädte) effektiver nutzen könnte. Pauly will weg von den alleinigen Nutzern durch Privatkunden, hin zur zusätzlichen Nutzung auch durch Business-Kunden.
Bisher müssen Unternehmen für Online-Zugänge ab 34 Megabit pro Sekunde Standleitungen ordern, die mehr als 1 000 Euro pro Monat kosten nicht gerade billig sind. Der Preis für einen VDSL-Anschluss soll dagegen nur 50 bis 60 Euro betragen und hier liegt der Anreiz für Unternehmen. Andere Stimmen sind über dieses Geschäftsmodell überhaupt nicht erfreut und Insider befürchten massive Umsatzeinbußen.
Kai-Uwe Ricke will offenbar auch weg von dem immer größer werdenden Wasserkopf innerhalb der Verwaltung, hin zur Arbeit an der Basisfront. Die Rheinische Post berichtet, dass Ricke die Service-Dienste in den T-Punkten weiter ausbauen will und dass dazu bis zu 1500 neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. Als ersten Schritt sollen gut 700 Telekom-Auszubildende übernommen werden.
Der Telekom-Chef Ricke sagte in einem Antrag gegenüber der Arbeitnehmerseite und die Gewerkschaft ver.di: "In den Call-Centern muss die Arbeit beginnen, wenn die Mitarbeiter sich einloggen." Es werde eine Leistungskontrolle für jeden Arbeitsplatz gebraucht. Die T-Punkte müssten besetzt sein, wenn der Kundenansturm einsetze. "Das ist eigentlich selbstverständlich, nur nicht immer bei der Telekom", so Ricke.
Grundgebühr: 19,95 €
Aktionspreis: 4,95 €

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Downstream: 2048 kBit/s
Upstream: 192 kBit/s

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