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13.10.2006BenQ Mobile - zukünftig Subunternehmer für andere Auftraggeber?
Es habe bereits Gespräche mit Investoren und Geschäftspartner gegeben, heißt es in der SZ. Selbst aber, wenn sich ein derartiges Geschäftsmodell umsetzen lässt, wird man nicht umhin kommen, weitere Stellen im ehemaligen BenQ-Siemens-Konzern abzubauen. Über die Höhe eines möglichen Personalbedarfes sei aber nicht gesprochen worden. Mit einem Mobilfunk-Prepaid-Tarif können Sie für 14 Cent/Minute telefonieren !
Die IG Metall zeigt sich nach dem gestrigen Krisentreffen enttäuscht über die Haltung von Siemens, als ehemalige Voreigentümerin der BenQ-Siemens-Produktionsstätten. Der Sprecher der Gewerkschaft in Bayern, Matthias Jena, sagte Siemens bewege sich "überhaupt nicht". Der Konzern zeige keine Bereitschaft, sich an einer weitergehenden Finanzierung einer Transfergesellschaft für BenQ-Mobile-Mitarbeiter zu beteiligen. Auch sein Kollege Franz Tölle von der IG Metall Nordrhein-Westfalen sagte: "Unsere Erwartungen an Siemens sind in keiner Weise erfüllt." Ein Siemens-Vertreter wies nach der Gesprächsrunde daraufhin, dass man sofort einen Hilfsfond in Höhe von zunächst 35 Millionen Euro gebildet hätte und auch gut 2000 BenQ Mobile-Mitarbeiter die Möglichkeit hätten, sich vorrangig auf freie Siemensstellen bewerben zu können.
Rubrik: Sonstige Meldungen
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