ComBOTS (ehem. Web.de) sinkt weiter in die roten Zahlen
Vor gut einem Jahr hatte sich die Firma ComBOTS AG gegründet, eine Maßnahme nach dem Verkauf des bekannten Internetportals "Web.de" an United Internet. Mit dem Verkauf des überaus erfolgreichen Portals erlöste ComBOTS fast 200 Millionen Euro sowie einen Anteil von 9,3 Prozent am Internetdienstleister United Internet.
Nach dem Verkauf bzw. Neugründung kündigte das Unternehmen ComBOTS eine geplante "Weltneuheit" an, die dem Kunden eine "gänzlich neue Kommunikationserfahrung" vermitteln sollte. Dieses -EINZIGE- Produkt kann neben Texten auch alle anderen Daten wie Fotos, große Dokumente, Sprachmitteilungen oder Videoclips mit einem Mausklick versenden. Kenner beschreiben diese Software als einen optisch und technisch aufgerüsteten Instant-Messaging-Dienst, der auch netzinterne Telefonate ermöglicht.
Die ComBOTS AG ist bis dahin über eine Beta-Version nicht hinausgekommen. Der "Service für die persönliche digitale Kommunikation" wurde erst im Juli dieses Jahres vorgestellt, für deren Testserien immer noch Beta-Tester gesucht werden (wenigstens kann man sich immer noch als Tester registrieren lassen).
Die jetzt veröffentlichten Quartalszahlen zeigen, dass die ComBOTS AG noch weiter in die roten Zahlen gerutscht ist. Der Verlust stieg im dritten Quartal von 9,3 Millionen auf 12,5 Millionen Euro. Die liquiden Mittel der Gesellschaft sanken im dritten Quartal um vier Prozent auf 432,5 Millionen Euro. Das Unternehmen rechnet im vierten Quartal mit geringeren Kosten als im dritten Quartal. "Weiterhin erwartet die Gesellschaft im kommenden Quartal reduzierte Investitionen, da die Infrastruktur im dritten Quartal fertig gestellt wurde", hieß es.
Grundgebühr: 19,95 €
Aktionspreis: 4,95 €

Grundgebühr: 19,95 €
Aktionspreis: 14,95 €

Grundgebühr: 19,99 €
Downstream: 2048 kBit/s
Upstream: 192 kBit/s

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