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23.11.2006Britische Polizei überprüft Personen mit mobilen Fingerabdruck-Scannern
Die Überprüfung erfolgt mittels Einlesung des rechten und linken Zeigefingers auf einem Lesegerät. Die Informationen werden dann verschlüsselt via GPRS an das nationale ID-System geschickt, wobei das Ergebnis der Überprüfung dann innerhalb von 15 Minuten wieder zurückgeschickt wird. In der dortigen Datenbank seien bisher rund 6,5 Millionen Fingerabdrücke gespeichert, heiß es weiter. Mit einem Mobilfunk-Prepaid-Tarif können Sie für 14 Cent/Minute telefonieren !
Die zur Überprüfung angesprochenen Personen müssten allerdings diesem Verfahren vorher zugestimmt haben, heißt es. Wer sich weigert, muss damit rechnen, zunächst verhaftet und dann zu einer Polizeistation gebracht zu werden. Ein derartiges Prozedere würde dann allerdings mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Ein ähnliches Verfahren gibt es auch in Deutschland. Seit 2005 können Streifenwagenbesatzungen, deren Fahrzeuge mit optischen Fingerabdruck-Scannern (Fast-ID-Geräte) ausgerüstet sind, Daten direkt mit dem zentralen Datenbestand von AFIS (Automatisiertes Fingerabdruck-Identifizierungs-System) beim Bundeskriminalamt abgleichen. In AFIS sind rund 3,2 Millionen Fingerabdruckblätter digital gespeichert.
Rubrik: Sonstige Meldungen
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