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26.11.2006Bei Premiere gibt es Probleme mit Abo-Kündigungen
Seit der Pay-TV-Sender Premiere die Bieterschlacht um die Live-Übertragungsrechte der Fußball Bundesliga an die kabelnahe "Arena Sportrechte und Marketing GmbH" verloren hat, laufen dem ehemaligen Großmogul für Live-Fußball im Fernsehen scharenweise die Kunden weg. Zwischenzeitlich sollen es mehr als 500.000 Kunden sein, die ihr Abo bei Pay-TV-Sender gekündigt haben, und in diesem Zusammenhang soll es nun verschiedentlich zu Problemen gekommen sein. Vergleichen Sie doch einmal den Preis von 3DSL des Providers 1und1!
Wie es in den Veröffentlichungen heißt, soll es verschiedentlich Fälle geben, bei denen Premiere die Kündigung nicht anerkannt hat, weil die so genannte "Smartcard" nicht zurückgegeben worden ist. In München sollen sich zwischenzeitlich mehr als 50 Kunden in einer Sammelklage zusammengetan haben, weil sie den Vorwurf des Verdachtes auf Betruges prüfen lassen wollen. Begründet wird diese Klage damit, dass es einerseits Fälle gegeben hat, in denen Premiere noch Beiträge eingezogen hat, obwohl die Einzugsermächtigungen zurückgezogen wurden und andererseits Premiere Ersatzforderungen geltend macht, weil angeblich die Smartcard nicht zurückgegeben worden sei. Ein Premiere-Sprecher sieht den Vorwurf sehr gelassen hin. Es heißt, angesichts von gut 500.000 Kündigungen wären derartige Problemfälle als gering einzustufen.
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