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01.12.2006Studie - Zahl der Breitbandanschlüsse wird rasant wachsen
Die Zahl der Breitbandanschlüsse wird sich der Studie zufolge bis 2010 auf 21 Millionen von 10,7 Millionen Ende 2005 fast verdoppelt haben. 2015 soll sie über 27 Millionen liegen, so dass dann fast 70 Prozent der deutschen Haushalte einen Zugang zum schnellen Internet hätten. Schauen Sie doch einfach mal nach einer VoIP-Flat !
Die Experten sagen der Hochgeschwindigkeitstechnik VDSL, die zurzeit vor allem von der Deutschen Telekom vorangetrieben wird, bis 2010 einen Anteil am Zugangsmarkt von rund 14 Prozent voraus. Aber auch Breitband-Zugänge über TV-Kabel oder über Funk (Wimax) sollen sieben beziehungsweise sechs Prozent ausmachen. Die DSL-Technik verliere deutlich an Bedeutung, werde aber immer noch gut die Hälfte der Zugänge ausmachen. Während im vergangenen Jahr gut 76 Prozent der Breitband-Nutzer einen Internet-Zugang mit bis zu einem Megabit hatten, wird sich dieser Anteil 2010 auf 34 Prozent reduzieren. 23 Prozent sollen dann schon Anschlüsse mit einer Übertragungsgeschwindigkeit zwischen 6 und 20 Megabit pro Sekunde nutzen, knapp zwölf Prozent zwischen 20 und 50 Megabit und weitere sechs Prozent sogar über 50 Megabit. Die schnellen Datenleitungen werden in Zukunft vor allem für die Kommunikation wie das Telefonieren über das Internet oder das Schreiben von Kurznachrichten (Messaging) genutzt werden. Noch vor IP-TV schätzen die Analysten zunächst den Einkauf im Netz (Online-Shops) ein und erst gegen 2010 werden Informationsdienste einen ähnlichen Stellenwert erreicht haben. Internet-Fernsehen, Video auf Abruf, Online-Spiele und andere von Unternehmen über das Netz bereitgestellte Inhalte hätten deshalb heute noch die geringste Bedeutung. Derartige Inhalte würden derzeit selbst noch von Inhalten übertroffen werden, die Nutzer selbst ins Internet stellen.
Rubrik: Sonstige Meldungen
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