WiMAX-Versteigerung - nach 8. Bieterrunde EWE Tel ausgeschiedendsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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13.12.2006WiMAX-Versteigerung - nach 8. Bieterrunde EWE Tel ausgeschieden Seit gestern laufen die Versteigerungen um die so genannten "BWA"-Frequenzen (Broadband Wireless Access), zumeist nur "WiMAX" genannt. Die Bundesnetzagentur hat eigens für diese Versteigerung eine Website zur Verfügung gestellt, auf der jeder live verfolgen kann, welches Unternehmen Bietangebote in welcher Höhe abgegeben hat. Schaut man sich die aktuelle Liste einmal an, so ist festzustellen, dass sich die einzelnen Biet-Konkurrenten eigentlich aus dem Wege gehen und sich die Frequenzen so gut wie aufgeteilt haben. Im Frequenz-Paket "A" tummelt sich seit der zweiten Runde die Clearwire Europe S.a.r.l., die bisher nur in den USA tätig sind und sich mit WiMAX in Europa ausbreiten wollen. Im Frequenz-Paket "B" tummelt sich die Inquam Broadband GmbH, die bisher in Deutschland als Telco-Anbieter noch nicht aufgetreten ist, sich kurzzeitig aber als Interessent der UMTS-Lizenzen von Mobilcom in der Presse einen Namen machte. Die Inquam hatte in der ersten Runde auf das Paket "A" geboten, schwenkte dann aber auf das Paket "B" um, als es von Clearewire in der zweiten Runde überboten wurde.
Im Freqenz-Paket "D" taucht der Regional-Provider Televersa Online GmbH aus Bayern auf, die seit Anbeginn auf die Regionen 25, 27 und 28 bieten. Die Televersa ist nur regional in Bayern tätig und das Unternehmen scheint sich auch weiterhin nicht weiter ausweiten zu wollen. Die in Deutschland unbekannte "MGM Group" hatte anfänglich im Frequenz-Paket "B" für die Region 27 mit geboten und war danach kurzzeitig im Frequenz-Paket "A", ebenfalls für die Region 27 vorne, wurde aber in beiden Paketen von Inquam bzw. Clearewire wieder überboten. Der Regional-Provider EWE Tel aus Oldenburg hatte sich während der vergangenen Versteigerungsrunden für einzelne Regionen beworben, ist zwischenzeitlich aber komplett ausgeschieden. Die Gesamtsumme aller Angebote liegt derzeit bei 52,1 Millionen Euro und hat damit noch nicht einmal die angepeilte Mindestsumme von 60 Millionen erreicht.
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