BenQ-Pleite - zweiter Interessent ist Sentex aus Amerikadsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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09.01.2007BenQ-Pleite - zweiter Interessent ist Sentex aus Amerika
Anfang des Jahres war bereits bekannt geworden, dass sich auch eine deutsch-amerikanische Investorengruppe um den ehemaligen Mercedes-Benz-Manager Hansjörg Beha um die BenQ-Mobile bemüht. Hierzu gab es bereits intensive Verhandlungen, die allerdings am gestrigen Montagabend ergebnislos abgebrochen werden mussten. Diese Investorengruppe möchte mit der Übernahme gut 500 Arbeitsplätze in Kamp-Lintfort und weitere 300 Arbeitsplätze in München erhalten, um jährlich etwa vier Millionen Handys zu produzieren. Mit einem Mobilfunk-Prepaid-Tarif können Sie für 14 Cent/Minute telefonieren !
Die Übernahme durch die Investoren um Hansjörk Beha hat allerdings einen kleinen Haken: Die Investorengruppe verlangt, dass die zu Anfang des Jahres gegründeten Auffanggesellschaften die Kosten der Mitarbeiter übernehmen und das wären überwiegend Gelder von der Agentur für Arbeit (früher hätte man gesagt, Arbeitslosengeld). Die Bundesanstalt für Arbeit könne aus rechtlichen Gründen die Bezahlung der Mitarbeiter nicht übernehmen, hieß es von Teilnehmern der Verhandlungsführer. Auch Siemens ist nicht bereit, noch weitere Personalkosten in die ehemalige Altlast zu investieren. "Siemens hat die Finanzierung der Transfergesellschaften weitgehend gesichert", erklärte ein Unternehmenssprecher lediglich. "Für alle weiteren Fragen sind zunächst der Insolvenzverwalter, die Leitung der beiden Transfergesellschaften und die Bundesagentur für Arbeit zuständig und erst danach Siemens."
Rubrik: Sonstige Meldungen
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