Vorsicht! E-Mails mit angeblicher GEZ-Rechnung enthalten Trojaner
In der vergangenen Woche hatte der Internet-Dienstleister und DSL-Zugangsprovider "1und1" damit zu kämpfen, dass in zwei Angriffswellen millionenfach Spam-E-Mails die E-Mail-Konten von Internet-Usern fluteten, die im Anhang keine angekündigte PDF-Rechnung beinhalteten, sondern eine ausführbare exe-Datei, die wiederum ein Spionageprogramm beinhaltete.
Nun gibt es eine gleiche Welle von Spam-Mails, die nicht den angeblichen Absender "1und1" tragen, sondern die Gebühreneinzugszentrale (GEZ). -DAS- wenigstens berichtet das Info-Protal für Telco-Fragen, teltarif auf seiner Website. In der Mail wird eine Rechnungssumme im hohen dreistelligen Bereich gefordert, heißt es in dieser Meldung.
Jeder User, der den Dateianhang "RechnungGEZ.pdf.exe" mit einem Doppelklick öffnet, hat den Weg für eine Infizierung des eigenen Rechners geöffnet. Die meisten Virenscanner sollen den Schädling noch nicht erkennen können, entsprechende Updates sollen aber in Kürze erscheinen. Bis jetzt werden die irreführende Mails nur von wenigen Providern erkannt und ausgefiltert, so dass derzeit eine besondere Aufmerksamkeit geboten ist.
1und1 hat zwischenzeitlich in Zusammenarbeit mit den Sicherheitsspezialsisten "Symantec" ein Programm entwickeln lassen, mit der man infizierte Rechner aus der angeblichen 1und1-Mail wieder bereinigen kann. Das Programm steht auf den Internetseiten von Symantec sowie unter der Adresse http://1und1.de/sicherheit zum kostenlosen Download bereit. Auf der genannten 1und1-Seite informiert der Provider zusätzlich über den aktuellen Fall und bietet Links zu Hintergrund-Informationen von Trojaner und Viren.
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Downstream: 2048 kBit/s
Upstream: 192 kBit/s

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