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18.01.2007Fraunhofer Institut - Skype-Einsatz für Unternehmen unbedenklich
Hauptkritikpunkt an Skype ist, dass die Protokolle nicht offen gelegt sind, und dadurch Sicherheitskonzepte und deren Implementierung nicht überprüft werden können. Zudem könnten über Skype sensible Firmendaten nach außen geschleust werden, ohne dass auch nur die Chance einer Kontrolle besteht. IT-Verantwortliche fürchten darüber hinaus, dass die Tunnelung der Firewall die IT-Infrastruktur verwundbar mache. Nun veröffentlichte das Fraunhofer Institut eine Studie, die sie zusammen mit dem IT-Berater "Berlecon Research" erarbeitet hat: Das Ergebnis: Skype ist weitgehend unbedenklich, ... sofern man sich an einige Regeln hält. Schauen Sie doch einfach mal nach einer VoIP-Flat !
"Die Kritik an Skype ist durchaus berechtigt", meint Anne-Kathrin Lnage, Projektleiterin bei der Fraunhofer ESK und meint weiter: "Die Risiken sind aber gegen den Nutzen abzuwägen." Sofern die Unternehmen bestimmte Grundregeln einhalten, kann der Einsatz von Skype durchaus sinnvoll sein. So sollten beispielsweise die jeweiligen IT-Verantwortlichen in jedem Fall über den Einsatz von Skype informiert werden und die Voraussetzungen für eine Nutzung prüfen. Auf Rechnern mit einem hohen Schutzbedürfnis sollte man die Installation von Skype unterlassen. Jede Firma, die den Skype-Dienst installiert, sollte seine Mitarbeiter über mögliche Risiken informieren. Außerdem sollte man den Skype-Dienst auch nur mit Kontaktpersonen nutzen, die bereits bekannt sind.
Rubrik: Voice over IP (VoIP)
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