debitel - bisher nur 5.000 Handy-TV-Kundendsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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25.01.2007debitel - bisher nur 5.000 Handy-TV-Kunden Im Mai 2006 gab das Unternehmen "Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH" (MFD) bekannt, über den Mobilfunk-Service-Provider "debitel" das so genannte Handy-TV auf der Basis des DMB-Standards vermarkten zu wollen und seither gilt debitel als Pionier für die Bereitstellung der neuen mobilen Fernsehmöglichkeit. Zwischenzeitlich bietet auch der größte deutsche Mobilfunk-Service-Provider "mobilcom" diesen Service und seit dieser Woche auch die Drillisch-Tochter und Mobilfunk-Prepaid-Discounter "simply". Doch -SO- pralle scheint es nicht zu sein, die Nachfrage nach mobilem Fernsehen. Seit Vermarktungsstart haben sich bei debitel lediglich 5000 Kunden für dieses Produkt entschieden, so Oliver Steil, Vorstand Marketing und Vertrieb, bei einem Vortrag im Rahmen der Euroforum-Jahrestagung in Köln. In den ersten Monaten nach dem Start des Dienstes sei man sehr enttäuscht gewesen, werde aber zunehmend optimistisch, hieß es weiter. Die geringe Nachfrage nach dem Dienst dürfte aber weniger auf ein vermeintliches Desinteresse der Verbraucher zurückzuführen sein, sondern mehr auf die fehlenden Endgeräte und das derzeit "sehr schmale Angebot" des "Watcha-Dienstes" vom MFD. Bei der Vermarktung gab es gerade einmal ein einziges DMB-fähiges Handy, nämlich das Samsung P900. Zwar soll dieses Handy eine gute Bild-, Ton- und Empfangsqualität bieten, es ist in der Anschaffung aber relativ teuer. Als Alternative gibt es jetzt das DMB-Handy von LG Electronics (LG V9000), aber auch dieses Handy ist relativ teuer.
In etwas blumigeren Worten äußerte sich auch Oliver Steil in Köln. Ergänzend meinte er noch, dass debitel zu Anfang Probleme gehabt hätten, den richtigen Einstiegspreis für die Service-Leistung zu finden. Das erste Angebot mit etwa 10 Euro hätte man zunächst als zu gering empfunden, musste den Preis aber in Anbetracht der teuren Endgeräte auf 5 Euro monatlich reduzieren und das auch noch mit einer kostenlosen Testzeit verbinden.
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