
Mehr und mehr wird es Mode, die potentielle Kundenschar dort abzufangen, wo sie sich regelmäßig "tummeln", nämlich in Einkaufszentren. Nun warnt die Verbraucherzentrale Sachsen vor unlauteren Werbemethoden der Hamburger Telefongesellschaft "freenetPhone". Der unbedarfte Kunde wird mit dem "Gewinn" von 30 Freiminuten gelockt und wird "gebeten" lediglich seine Unterschrift unter einer "Tarifanmeldung für den Telekom-Anschluss" zu setzen.
Zumeist erst mit dem Bestätigungsschreiben von freenetPhone bzw. der Telekom wird dem Kunden klar, was er dort eigentlich unterschrieben hat. Mit seiner Unterschrift hat er veranlasst, dass die Umstellung des Telefonanschlusses "...antragsgemäß..." von der Telekom auf freenetPhone erfolgt. Statt eines Gewinns hat der Kunde einen so genannten Pre-Selection-Vertrag unterschrieben, also die Voreinstellung des Telekom-Anschlusses auf einen anderen Anbieter.
|
Vergleichen Sie doch einmal den Preis von 3DSL des Providers 1und1!
|
|
» Hier klicken! «
|
Die Verbraucherzentrale Sachsen sieht hier eine gezielte Täuschung der Verbraucher. "Die Praxis von freenetPhone ist eine unlautere Wettbewerbshandlung und somit unzulässig", so Katja Henschler, Telekommunikationsexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen.
Hat der Kunde die Täuschung erkannt und möchte von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen, so wird dem Kunden laut Verbraucherzentrale oft eine wissentlich falsche Auskunft gegeben. freenetPhone weist die schriftlichen oder telefonischen Widerrufe nämlich als "verspätet" zurück.
Katja Henschler: Widerspruchsfrist ist oft noch nicht abgelaufen:
"Die Widerrufsfrist beginnt erst, wenn der Verbraucher eine Widerrufsbelehrung in >>Textform<< erhalten hat", belehrt die Verbraucherschützerin. Weil den Verbrauchern jedoch keinerlei Unterlagen übergeben werden, fehle es an einer solchen Belehrung, so dass das Widerrufsrecht unbefristet besteht. Sofern nicht der eigentliche Anschlussinhaber die Unterschrift geleistet hat (Beispiel Ehepartner oder Kinder) kommt ein wirksamer Pre-Selection-Vertrag sowieso nicht zustande, erklärt Henschler weiter.
| Provider | Tipp: DSL FLATRATE |
| Lycos | Lycos DSL Fatrate:
Echte Flatrate auf Basis von DSL 2000 oder 16.000
- Upstream je nach Anschluss 192 oder 1024 KBit/s
Keine Zeit- oder Volumenbegrenzung
ohne Portlimits, Bandbreitenmangements oder künstliche ... Stand: 01.02.2007 | 0,00 €
 |
| 1&1 | 1&1 Deutschland-Flat:
Die DSL-Flatrate gilt nur in Verbindung mit einem DSL-Anschluss im DSL-Basic-Paket oder mit dem Kombi-Paket "3DSL" für jeweils 19,99 Euro mtl. Stand: 01.02.2007 | 0,00 €
 |
| freenet | freenetDSL CITYflat:
Die City-Flat ist nur im Rahmen der freenet Speed-Pakete verfügbar. Sie gilt in 40 deutschen Städten (siehe Sternchentexte des Providers) Stand: 01.02.2007 | 0,00 €
 |
Rubrik: Sonstige Meldungen