Telekom - Zukünftig gibt es nur noch T-Home und T-Mobiledsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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02.03.2007Telekom - Zukünftig gibt es nur noch T-Home und T-Mobile "Neue Besen kehren gut", sagt der Volksmund und durch den Wechsel mit René Obermann an der Spitze der Deutschen Telekom werden tatsächlich Änderungen im Gesamtkonzern sichtbar, wenn sie teilweise auch nicht populär sein dürften. 50.000 Mitarbeiter sollen ihren bequemen Verwaltungsstuhl räumen und dafür direkt an die Front zum Kunden. "Service" und "Kundennähe" + Leistung in den Callcentern - und -DAS- dann noch mit weniger Geld und längeren Arbeitszeiten. Außerdem soll mit dem Tarifdsungel Schluss sein. Obermann will klare und überschaubare Strukturen, auch beim Erkennungsbild des Konzerns für den Endkunden. Sämtliche Produkte, die der Endkunde lediglich zu Hause nutzen kann, sollen zukünftig von der neuen Gesellschaft "T-Home" kommen. Sämtliche Produkte, die der Endkunde auch für unterwegs nutzen kann, sollen zukünftig nur noch von T-Mobile kommen. "T-Com" und "T-Online" sollen als Namen verschwinden. Der Gewerkschaft ver.di passt dieses Vorhaben natürlich überhaupt nicht und spricht von "Lohndrückerei". Gewerkschaftler Lothar Schröder spricht schon jetzt von massiven Einbußen bei den Löhnen und fürchtet den Verkauf von Teilen der neuen Service-Gesellschaft.
Für den preisbewussten Kunden will die Telekom im Sommer eine Billigmarke für Mobilfunk und DSL auf den Markt bringen. Details zu diesen Plänen verriet Obermann allerdings noch nicht. Experten wie Martin Gutberlet von der Marktforschungsgesellschaft Gartner haben allerdings Zweifel am Erfolg derartiger Maßnahmen. "Der Markt ist in vielen Bereichen gesättigt und es herrscht ein starker Preiswettbewerb", meint Gutberlet. Doch Obermann bleiben keine Alternativen. Zu hoch ist der Druck von Großaktionären, den Regulierungsbehörden und der Konkurrenz. Im Inland laufen der Telekom die Kunden in Scharen weg und die Gewerkschaft drückt mit Forderungen. Obermann rechnet für dieses Jahr mit einem Kundenschwund von weiteren zwei Millionen im Festnetzbereich und selbst die Vorzeigesparte "T-Mobile" ist durch den Discountermarkt kräftig unter Druck geraten. "Zukauf" lautet eine weitere Devise von Obermann, denn ..."ohne einen großen Wurf"... verliert die Telekom den Anschluss an Europa. Realisiert werden soll dieses Vorhaben zunächst mit dem Verkauf von Beteiligungen und Immobilien. Hierdurch könnten über zehn Milliarden Euro in die Kasse des Unternehmens gespült werden, so Analysten. Zugleich setzt die Telekom auf das Wachstum bei schnellen Internetzugängen. Hierzu sollen neben dem geplanten Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes (VDSL) weitere 750 Städte bis zur Jahresmitte mit einer aufgerüsteten DSL-Variante (ADSL2+) versorgt werden. Der Aufbau einer neuen Medienplattform soll bis Ende 2007 für rund 17 Millionen Haushalte IPTV und Bündelangebote ermöglichen.
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