T-Home im Test - Enttäuschung überwiegtdsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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02.03.2007T-Home im Test - Enttäuschung überwiegt Die "Stiftung Warentest" hat das neue "T-Home"-Angebot der Deutschen Telekom getestet und die Ergebnisse nun veröffentlicht. Das Ergebnis klingt sehr enttäuschend, denn viele angekündigten Features sollen noch gar nicht funktionieren. Das neue Triple-Play-Angebot (T-Home) der Deutschen Telekom stand schon während seiner Planungsphase unter keinem guten Stern. Schnell soll es sein, Internet - Telefon - Video und Fernsehen aus einer Hand sollte es haben -UND- schon zu Beginn der Fußball Weltmeisterschaft im Juni 2006 sollte es dem Endkunden angeboten werden können. Leider zog die Technik den großen Machern einen Streich durch die Rechnung, denn zum Start des neuen Dienstes waren die Kinderkrankheiten noch lange nicht behoben. Die Fußball Weltmeisterschaft musste auf die Telekom verzichten, denn von den angekündigten 50 deutschen Städten war bis dahin noch keine Stadt mit VDSL versorgt. Zum Verdruss der T-Home-Macher waren die Kabelnetzbetreiber mit ihren neuen Fernsehangeboten dann noch schneller und griffen dem Rosa-Riesen den ersten Kunden-Hype noch vor der Nase weg.
Das Ergebnis vom Test zeigt ein nüchternes Bild: "Der Weg zu T-Home ist steinig, lang und es funktioniert nicht", resümieren die Tester. Die Stiftung Warentest berichtet über einen Testaccount, der bei einem anonymen Tester eingerichtet werden sollte und dann doch nicht funktionierte. Auch ein zweiter Tester musste drei Monate warten, bis sich endlich ein Telekom-Techniker bequemte, den Zugang freizuschalten. Von den drei T-Home-Tarifen (Classic, Complete Basic und Complete Plus) wählten die Tester den Tarif "Complete Plus" für 111 Euro im Monat. "Angesichts dieser Preise enttäuscht die Technik jedoch", heißt es im Testbericht. Der Anschluss sei zwar super schnell, doch die Fernsehbilder nicht so brillant wie angekündigt. Die Übertragung des Fernsehsignals an moderne Plasma- und LCD-Fernseher bereitet noch Probleme. Die beste Bildqualität gibt es derzeit mit Röhrengeräten. T-Home zeigt Videos in Spitzenqualität, allerdings ohne Dolby Surround: Der digitale Audioausgang liefert nur ein Stereosignal. T-Home funktioniert derzeit auch nur mit einem einzigen Fernsehgerät. Ein zweiter Anschluss ist zwar vorhanden, aber noch nicht aktiviert. Der Fernseher im Wohnzimmer bleibt stumm, wenn das Programm gerade im Kinderzimmer läuft. Ebenso funktioniert der DVB-T-Empfänger im Media Receiver noch nicht. T-Home will ihn im zweiten Halbjahr 2007 freischalten. Dann können die Kunden auch digitales Fernsehen via Antenne empfangen. Neben dem DVB-T-Empfänger befindet sich auch eine USB-Schnittstellen am Media Receiver. Über den USB-Anschluss könnte der Anwender seine Aufnahmen auf eine externe Festplatte überspielen. Geht aber nicht, weil der USB deaktiviert ist. Positiv an T-Home: Durch einen Kinderschutz sind Programme und Filme zunächst nur dann zugänglich, wenn sie für Personen ab 18 Jahren freigegeben sind. Mit einer PIN-Nummer können Eltern den Kinderschutzfilter individuell konfigurieren.
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