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15.03.2007CHIP-ONLINE - Interesse an Breitband-Internet weiterhin sehr hoch Aus einer von CHIP Xonio Online (CXO) durchgeführten Befragung geht hervor, dass der deutsche Breitband-Markt auch im Jahre 2007 rasant wachsen wird, aber auch, dass sich jeder zweite DSL-Kunde mit Wechselgedanken trägt. Für das Jahr 2007 ergibt sich ein attraktives Privatkundenpotential im DSL-Breitbandgeschäft, heißt es in dem veröffentlichten Breitbandreport 2007. Interessant ist nicht nur die Tatsache, dass viele Verbraucher planen, sich in ihrem privaten Umfeld einen Breitband-Internet-Anschluss zuzulegen, sondern auch, dass nahezu jeder Zweite Bestandskunde (46 Prozent) mit dem Gedanken spielt, seinen DSL-Provider zu wechseln. Der Grund für die Wechselbereitschaft der Kunden liegt vor allem in den veränderten Tarifpreisen und den neuen Techniken. Für 53,1 Prozent der Bestandskunden ist der derzeitige Preis zu hoch, 18,9 Prozent wünschen sich eine schnellere und bessere Technik und immerhin noch 14,3 Prozent gaben an, zukünftig übers Internet auch telefonieren zu wollen. CHIP-ONLINE-Chefredakteur Christian Riedel meint: "Das Verbraucherinteresse ändert sich: Hatten im Vorjahr noch 71 Prozent den Preis als wichtigstes Wechselkriterium angegeben, so ist diese Marke um rund 18 Prozentpunkte gesunken. Dafür steigt das Interesse der Kunden an noch schnelleren und technisch besseren Lösungen und an Angeboten." Außerdem wäre dem Kunden wichtig, einen Anbieter zu finden, der die komplette Technik und Dienstleistungen aus einer Hand anbietet.
Besonders auffällig sei die stark gestiegene Zahl an Verbrauchern, wenn es um die Wahl eines DSL-Anbieters geht: Hatten vor einem Jahr lediglich 22,8 Prozent der DSL-Neukunden noch keine Vorstellung davon, welchen Provider sie wählen wollten, sind es jetzt 43,9 Prozent. Damit ist klar, so CHIP-ONLINE, Anbieter, die schnell auf den Markt reagieren haben gute Chancen, viele Kunden zu gewinnen. Weiterhin hätte die Befragung gezeigt, dass der Markt eindeutig von Pauschaltarifen (also Flatrates) dominiert wird. 95,1 Prozent aller befragten würden auf der Basis eines monatlichen Festpreises surfen, 48,7 Prozent davon per DSL-Flatrate, 46,4 Prozent mit einem Paket bestehend aus einer DSL-Flatrate und einer Voice-Flat. Eine immer stärkere Bedeutung bekommt die Internet-Telefonie. Hätten im Jahr 2005 noch 31,1 Prozent Interesse an der Internet-Telefonie gezeigt, so stieg die Zahl auf 42,1 Prozent und von diesen gaben 62,6 Prozent an, mehrmals täglich übers Internet zu telefonieren. Gestiegen ist auch die Zahl der Breitbandkunden, die für ihren Zugang insgesamt mehr Geld ausgeben. Hatten sich am Ende des Jahres 2006 noch 29,5 Prozent der Umfrageteilnehmer im Monatspreis zwischen 25 und 30 Euro bewegt, so sind es jetzt 35,7 Prozent. Interessant auch: Gut 30,6 Prozent aller Befragten liegen sogar noch über einen Monatsendpreis von 30 Euro.
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