Vodafone und die Bahn AG wollen Handy-Ticketing zur Marktreife bringendsltarife - DSL Infos, News und Tarife |
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16.03.2007Vodafone und die Bahn AG wollen Handy-Ticketing zur Marktreife bringen Als Nutzer eines Mobilfunktelefones kommt man eigentlich an das Thema "Bezahlsysteme mit dem Handy" nicht vorbei und sicherlich jeder wird sich auf die eine oder andere Weise bereits einmal über dieses Thema unterhalten haben. Immer öfter liest man in den Medien Schlagwörter wie "Handy-Ticketing"oder auch Mobile-Parken". Hinter Handy-Ticketing verbergen sich Dienstleistungen verschiedener kommunaler Verkehrsbetriebe für Bus- und Bahn-Tickets die per Handy gelöst werden können. Mobiles Parken bezeichnen Dienste von verschiedenen Kommunen, bei denen Autofahrer ihre Parkgebühren mittels Handy bezahlen. Obwohl diese Dienste sehr sinnvoll sind und Medien darüber durchweg positiv berichten, wollen derartige Dienste nicht so richtig erfolgreich durchstarten. Hauptgründe dafür sind, dass die Einrichtung solcher Dienste zunächst mit erheblichen Mehrkosten verbunden sind (zusätzliche Lesegeräte für Anwender und Kontrolleure), aber auch die Tatsache nicht verleugnet werden kann, dass es keine bundeseinheitlichen Standards gibt und jede Kommunalverwaltung quasi ihr eigenes Süppchen kocht.
Erste Praxistest sollen in diesem Jahr noch starten, heißt es vom Bahn-Vorstand-Personenverkehr, Dr. Karl-Friedrich Rausch. Angedacht sei zunächst eine Teststrecke zwischen den Bahnhöfen Berlin - Hannover, sowie allen Unterwegsbahnhöfen, Teile der Berliner S-Bahn und dem Nahverkehr in Richtung Potsdam. Für dieses Jahr würden die Reisenden allerdings noch traditionelle Fahrscheine benötigen. Erst im nächsten Jahr soll dann ein Pilotversuch unter realen Bedingungen gestartet werden. Dann wird auch das gesamte U- und S-Bahn-Netz in Berlin mit einbezogen. Um das Projekt auf den Weg zu bringen, sind allerdings noch einige Hürden zu überwinden. So benötigen die Fahrgäste beispielsweise ein Handy mit einer so genannten "NFC"-Funktion (Near Field Communication). NFC ermöglicht die kontaktlose Datenübertragung des Fahrscheines von entsprechenden Automaten (Touchpoint) zum Handy. Wenn das Projekt steht, werden an allen Haltestellen so genannte "Touchpoints" installiert sein, an denen sich die Fahrgäste an- und abmelden. Erst bei der Abmeldung wird die Fahrstrecke errechnet die Kosten dem Fahrgast auf seinem Handy belastet. Die Fahrberechtigung wird auf der speziellen SIM-Karte abgelegt und kann vom Kontrollpersonal auch dann verifiziert werden, wenn der Akku leer ist.
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